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Donnerstag, November 21, 2019

VTHA & VTTA unterstützten den Händler bei der Frage, wie günstig oder teuer der H1 (H4)-Chart ist.

Aktuelle Version:
1.06

Letztes Update:
13.05.2018

Veröffentlicht:
13.05.2018

VTHA & VTTA

Metatrader (MT4) Indikator

Die VTHA steht für Vortageshoch-Ausdehnung und zeigt an, wie viel der Basiswert/Kurs durchschnittlich noch über das Vortageshoch steigen kann. Ebenso gibt die VTTA, also die Vortagestief-Ausdehnung an, wie viel der Kurs noch fallen kann.

Weil ein Markt sich bewegt, muss dieser zwangsläufig irgendwann das Vortageshoch bzw. Vortagestief unterschreiten. Damit wird es immer Kurse über den Vortagesextremen geben.

Ähnlich zu den D1-Pivotzonen nutze ich die Vortageswerte nur in Kombination mit dem H1-Trend, der über den Schnitt zwischen Optimierter Trend-EMA und EMA200 definiert wird. Hatte ich früher immer versucht ohne Berücksichtigung des Trends das Vortagestief zu shorten, drehte der Kurs relativ zeitnah und stieg dynamisch gegen mich an. Mit der Zeit hat es sich durchschnittlich bewiesen, es eigentlich genau umgekehrt zu handeln.

In einem Long-H1-Trend ist das Ziel günstig in den Markt reinzukaufen. Besteht also ein H1-Long-Trend fokussiere ich mich auf die Zone zwischen Vortagestief und Vortagestiefausdehnung (also VTT bis VTTA). Ist der Markt dorthin korrigierend zurückgelaufen, fange ich an untergeordnete Bodenbildungen zu kaufen. Es ist also ein Ort, wo der übergeordnete Trend wieder aufgegriffen wird. Ähnlich dazu lassen sich die Pivotpunkte (S1 bis S3) verwenden und anzeigen, um so günstige Zonen hervorzuheben.

Anbei ein H1-Beispiel im DAX, der systematisch bei einer H1-Kreuzung long zwar immer mal wieder das Vortagestief (VTT) andippt, zügig jedoch erneut den aufwärtsgerichteten Trend wieder aufnimmt. Anstatt also immer die Short gegen den laufenden Trend zu suchen, lassen sich so günstige Orte visuell hervorheben, zu denen es sinnvoll ist Longsignale wahrzunehmen.

Im Prinzip verhält es sich wie mit den Pivotpunkten:

Für den H1-Chart nutze ich D1-Pivotpunkte (berechnen sich aus dem Vortag) bzw. die Vortagesextreme inklusive Ausdehnungen. In „Schnittrichtung“ handle ich nur mit dem Trend.

Zusammenfassung:

H1 Long = keine Shorts am R1/R2/R3/VTH sondern nur long am S1/S2/S3/VTT/VTTA

H1 Short = keine Longs am S1/S2/S3/VTT sondern nur short am R1/R2/R3/VTH/VTHA

Natürlich ist ein ähnliches Vorgehen auf größeren Zeitebenen möglich. Allerdings werden hier nicht D1 Pivotpunkte (Berechnung aus dem Vortag), sondern Wochenpivotpunkte bzw. nicht die Vortages- sondern die Vorwochen-Ausdehnungen benutzt.

H4 Long = keine Shorts am R1/R2/R3/VWH sondern nur long am S1/S2/S3/VWT/VWTA

H4 Short = keine Longs am S1/S2/S3/VWT sondern nur short am R1/R2/R3/VWH/VWHA

Ohne Systematik spielt man die einzelnen Linien gegeneinander aus. Daher ist nach Jahren der Beobachtung aus dieser Problematik ein festes System geworden, dass ich entsprechend verwende. Da der Markt aus unglaublich vielen Teilnehmern besteht und viele mehr nach Bauchgefühl anstatt nach Strategien handeln, kann man das Wissen auch selbst hier in der Indikatorenvorstellung nennen. Theorie und Praxis weichen meistens immer ab, weil entweder gar kein System vorhanden ist oder es nicht konsequent umgesetzt wird. Weitere Aspekte werden in Videoform im Premiumbereich besprochen.

Welchen Werte kann ich einstellen?

Wichtig für M5 bis H1 als Linie einstellbar:

VTH (Vortageshoch) – VTHA (Vortageshochausdehnung)

VTT (Vortagestief) – VTTA (Vortagestiefausdehnung)

VTE (Vortageseröffnung) – VTS (Vortagesschluss)

 

Wichtig für H4 bis D1 als Linie einstellbar:

VWH (Vorwochenhoch) – VWHA (Vorwochenhochausdehnung)

VWT (Vorwochentief) – VWTA (Vorwochentiefausdehnung)

VWE (Vorwocheneröffnung) – VWS (Vorwochenschluss)

 

Natürlich lassen sich alle Berechnungen auch in der Zeit einstellen. Das ist wichtig, wenn man zum Beispiel einen Broker hat, der den DAX nahezu 24 Stunden tickt oder man nur die Werte im Dow Jones für 15:30-22:00 einstellen möchte.

Funktioniert der Indikator mit jedem Basiswert?

Ja. Die Vortageshoch- bzw. Tiefausdehnung ist auf jedem Basiswert und jeder Zeiteinheit anwendbar. Allerdings ist es ratsam die Vortageswerte für kleinere Zeiteinheiten (M5-H1) bzw. die Vorwochenwerte für größere Zeiteinheiten zu wenden (H4 bis Tageschart).

Gilt das auch für (Bit-)Coins?

Ja, alle Werte, die sie in Ihrem Metatrader 4 – Terminal haben, können damit analysiert werden.

Was bedeuten die Abkürzungen VTHA / VTTA / VWHA / VWTA eigentlich?

VTHA steht für Vortageshochausdehnung bzw. VTTA für Vortagestiefausdehnung. Dementsprechend auch für die Wochenwerte. Also Vorwochenhochausdehnung bzw. Vorwochentiefausdehnung.

Ich bin ein Anfänger. Ist der Indikator nützlich für mich?

Oftmals wird der Chart mit zunähligen Linien ausgestattet, was zur Konsequenz hat, dass meistens keiner der Linien richtig untersucht worden ist oder gegeneinander ausgespielt werden. Nutzt man allerdings nur bestimmte Linien systematisch sinnvoll, kann Tradingerfolg entstehen. Zur Verwendungsweise

Macht der Indikator mich zu einem profitablen Trader?

Trading ist ein Beruf, ein Handwerk, welches Fähigkeit, Systematik und Erfahrung voraussetzt. Kein einzelnes Tool kann das ersetzen. Wer sein Tradingkonto länger halten kann, lernt langfristig mehr. Dieser Indikator unterstützt Sie dabei, weil man sich im H1 bzw. H4-Trend besser orientieren kann.

Wie und warum ist der Indikator überhaupt entstanden?

Letztlich basiert der Indikator auf der Frage: Was passiert eigentlich am Vortageshoch bzw. -Tief und wie verwende ich die Linien. Darüber hinaus viel auf, dass der DAX natürlich irgendwann über das VTH/VTT drübeschießen muss und wird. Daher ist es ebenso interessant zu wissen, was dann nach dem Bruch noch durchschnittlich kommen kann. Viel wichtiger ist es jedoch gewesen zu erkennen, wann ich die Linien, also in Abhängigkeit des laufenden Trends zu verwenden.

Welche Zeiteinheit sollte ich traden?

Mit gleitenden Durchschnitten ist das Trendfollowing eine sehr profitable  Vorgehensweise. Die Zeiteinheit sagt viel darüber aus, wie lange solche Trends prinzipiell laufen. Sprich: Trends auf dem Minutenchart (M1) laufen natürlich kürzer. Trends auf dem H4 (Viertstunden)-Chart natürlich länger. Wird trading als nebenberufliche Tätigkeit betrieben, wird eher dazu geraten M15 oder H1 Trends zu benutzen. Die Signalfrequenz ist hier passend. Kurzfristige Scalps, also das Ausnutzen von speziellen Trendsituationen im M1 oder M5-Chart bieten sich nur dann an, wenn der Händler wirklich konzentriert zu den Haupthandelszeiten (EU: 8-11 / USA: 15:30-19 Uhr) aktiv sein kann.

Zentral für die Trenddefinition und den Korrekturhandel.

Identifizieren Sie wichtige Clusterzonen.

Schnitte eindeutig und interpretationsfrei hervorheben.

Kernzeiten des Tradings darstellen und nutzen.

Optimal für kleinere Zeiteinheiten (bis H1)

Optimal für größere Zeiteinheiten (H4 bis D1)

Wissen, wie weit es nach dem Vortageshoch(-Tief) gehen kann.

Über Jahre sorgsam entwickelte fertige Auswertungsvorlagen.