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Die OTE unterstützt den Händler bei der Frage, welcher Trend vorliegt und wo ein neuer Impuls einsetzen könnte.

Aktuelle Version:
1.06

Letztes Update:
13.05.2018

Veröffentlicht:
13.05.2018

OPTIMIERTE TREND-EMA (OTE)

Metatrader (MT4) Indikator

Die Optimierte Trend-EMA ist ein dynamischer Gleitender Durchschnitt, der ähnlich wie ein 61,8%-Fibonacci-Retracement agiert und daher in vielen Basiswerten eine höhere Genauigkeit als herkömmliche Gleitende Durchschnitte besitzt. Die OTE wird meistens in Grün oder Schwarz dargestellt. Die graue dünne Filterlinie wurde zum Abfangen von Kerzendochten entwickelt.

Ob sich Mitpreise einer Stadt nach oben bewegen sieht man nicht in einzelnen Bezirk, in dem die Preise zufällig fallen können, sondern am Durchschnitt aller Wohnbezirke.

Wenn also ein Durchschnitt prinzipiell ein Trendverhalten beschreibt, ist es förderlich, eine Trenddefiniton nicht nur in Abhängigkeit von Impuls und Reaktion zu treffen, sondern zusätzlich kombinierend in Abhängigkeit von gleitenden Durchschnitten. Am Ende sieht jeder Trader (Analyst, Messtechniker) dasselbe:

Gleitende Durchschnitte stellen ebenso Impuls und Korrektur dar. Schneiden sich die Durchschnitte, kann man daraus oft wechselnde Trendphasen herleiten. Gleitende Durchschnitte sind Ableitungen von direkten Kursen (Candlesticks). Anstatt sich die direkten Kurse anzuschauen, kann man auch deren Durchschnitte heranziehen. Allgemeine Eigenschaften, die wir bei Kursbewegungen feststellen, lassen sich auch in abgeleiteter (zusammengefasster) Form bei EMAs finden.

Die Frage, wann ein Trend gedreht ist, stellt Anfänger aber auch Fortgeschrittene oft vor große Hürden. Sicherlich ist die Orientierung an Kerzen sinnvoll, aber wirklich duplizierbar kann es mit dieser Methode in der Trendidentifikation nicht werden, da Muster zwar ähnlich, aber immer anders zeigen. Wenn die Optimierte TrendEMA die EMA200 schneidet, ist in der Regel 1/3 des etablierten Trends rum. Das ist sicherlich nicht optimal, aber wenn man die Trenddefinition von diesem Kreuzen der EMAs abhängig macht, entsteht ein festes Raster. Man wird nicht immer früh dabei sein, aber lieber etwas später und dafür richtig. Die häufigste Fehlerquelle liegt im Suchen einer Boden oder Top-Formation. Oftmals läuft der Trend noch weiter, verliert an Momentum, kippt aber nicht. Die „Erwartung“ erweist sich dann zu häufig als falsch. Dann lieber die Kreuzung abwarten und sich danach orientieren bzw. positionieren.

Beispiel:

Gilt ein Kursausbruch als qualitativ, wenn mehrere Extrema gebrochen werden, ist im reinen EMA-Chart nur ein neues Hoch ausreichend. Die EMA wird hier somit als erste Ableitung des Kurses verstanden.
Es ist sinnvoll, die EMA200 als Basis zu verwenden. Die Frage ist nur, welche kurzfristige EMA, welche ja auch ferner die Reaktionen andeuten soll, als „SignalEMA/ SchnittEMA“ herangezogen werden könnte. Die EMA20 produziert ebenso wie die EMA100 zur EMA200 jeweils einerseits gute Ergebnisse, zeigten sich in bestimmten Situationen andererseits jedoch als unbrauchbar. Aus diesem Grund wurde eine eigene EMA entwickelt, welche das Kursverhalten eindeutiger einfängt.

Die EMA-Signallinie besteht aus zwei Linien, einer schwarzen Triggerlinie und einer grauen Filterlinie. Entscheidend ist für uns die SCHWARZE Linie. Sprechen wir in Zukunft von der EMA-Signallinie, ist somit immer eindeutig von der schwarzen Linie die Rede. Wir benutzen auch anstatt der schwarzen Signallinie die Bezeichnung „EMA-Standard“ bzw. „Standard“, da der Kurs nach einer Trendwende (Schnitt von Signal zur 200 bei neuen Extrema) meistens an der EMA-Signallinie „standardmäßig“ aus der Reaktion in den neuen Impuls geht oder dort zumindest eine Kursreaktion zeigt. Man könnte im weiteren Sinne darunter auch ein dynamisch mitlaufendes Retracement verstehen. Wählt man im Vorfeld sinnvolle Bezeichnungen, hat das für die spätere Effizienz der Kommunikation eine große Wirkung. Beispiel: „Bullischer Standard H4 steht noch aus“.

Die erste Berührung nach Schnitt hat in der Regel ein größeres Potenzial für eine Kursreaktion. Aus diesem Grund stellt der Setup-Scanner die „offenen“ ersten Berührungen nach einem erfolgten Schnitt dar:

Gehandelt wird aus statistischen Gründen nur in Schnittrichtung. Die Zahlen bedeuteten die Punkte, die der Basiswert auf der jeweiligen Zeiteinheit noch bis zur ersten Berührung nach Schnitt hat. Weiße Zahlen bedeuten, dass der Abstand weniger als 5 Punkte beträgt. Die Farbe zeigt die Schnittrichtung an. Also ob die Optimierte Trend-EMA über oder unter der EMA200 verläuft.

Die Optimierte Trend-EMA ist ein dynamischer Gleitender Durchschnitt, der ähnlich wie ein 61,8%-Fibonacci-Retracement agiert und daher in vielen Basiswerten eine höhere Genauigkeit als herkömmliche Gleitende Durchschnitte.

Da der Wert dynamisch angepasst wird, hat die EMA keinen einheitlichen oder einstellbaren Wert. Die Farben können frei gewählt werden. Gleiches gilt auch für die Filterlinie (Dochtabfänger), die meistens in grau und dünn dargestellt wird.

Funktioniert der Indikator mit jedem Basiswert?

Ja. Die Optimierte Trend-EMA ist auf jeden Basiswert und jede Zeiteinheit anwendbar.

Gilt das auch für (Bit-)Coins?

Ja, alle Werte, die sie in Ihrem Metatrader 4 – Terminal haben, können damit analysiert werden.

Welchen Wert hat die Optimierte Trend-EMA?

Es wird ein dynamischer eigener Wert gebildet, der keine feste Zahl besitzt.

Ich bin ein Anfänger. Ist der Indikator nützlich für mich?

Gleitende Durchschnitte gehören zum Standardwerkzeug eines Händlers. Hinsichtlich der Frage welcher Trend vorliegt, unterstützt die OTE (optimierte Trend-EMA) den Händler bei der Auswertung. Vor allem Kreuzungen spiegeln das  Verhalten oft wieder.

Macht der Indikator mich zu einem profitablen Trader?

Trading ist ein Beruf, ein Handwerk, welches Fähigkeit, Systematik und Erfahrung voraussetzt. Kein einzelnes Tool kann das ersetzen. Wer sein Tradingkonto länger halten kann, lernt langfristig mehr. Dieser Indikator unterstützt Sie dabei, weil Trenddefinitionen sauberer getroffen werden können.

Warum genau ist die Trend-EMA „optimiert?“ 

Früher hatte ich unzählige EMAS im Chart, was am Ende zur Überfrachtung geführt hat. So arbeite ich mittlerweile nur noch mit der EMA20 (kurzfristiges Momentum) der OTE (generelles Trendmomentum) und der EMA200 (langfristiger Trend). Das gilt für jede Zeiteinheit. 3 EMAS. Die Trend-EMA ist dabei sowas wie ein dynamisches 61,8-Fibonacci-Retracement. Ist die TrendEMA zur EMA200 bullisch geschnitten (also verläuft die OTE über der EMA200) ist diese im Trend ein starker Support.

Der Setup-Scanner scannt basierend auf der „Schnittsituation“ (welche EMAS sind wie gekreuzt) alle Märkte und Zeiteinheiten.

Welche Zeiteinheit sollte ich traden?

Mit gleitenden Durchschnitten ist das Trendfollowing eine sehr profitable  Vorgehensweise. Die Zeiteinheit sagt viel darüber aus, wie lange solche Trends prinzipiell laufen. Sprich: Trends auf dem Minutenchart (M1) laufen natürlich kürzer. Trends auf dem H4 (Viertstunden)-Chart natürlich länger. Wird trading als nebenberufliche Tätigkeit betrieben, wird eher dazu geraten M15 oder H1 Trends zu benutzen. Die Signalfrequenz ist hier passend. Kurzfristige Scalps, also das Ausnutzen von speziellen Trendsituationen im M1 oder M5-Chart bieten sich nur dann an, wenn der Händler wirklichkonzentriert zu den Haupthandelszeiten (EU: 8-11 / USA: 15:30-19 Uhr) aktiv sein kann.

Zentral für die Trenddefinition und den Korrekturhandel.

Identifizieren Sie wichtige Clusterzonen.

Schnitte eindeutig und interpretationsfrei hervorheben.

Kernzeiten des Tradings darstellen und nutzen.

Optimal für kleinere Zeiteinheiten (bis H1)

Optimal für größere Zeiteinheiten (H4 bis D1)

Wissen, wie weit es nach dem Vortageshoch(-Tief) gehen kann.

Über Jahre sorgsam entwickelte fertige Auswertungsvorlagen.