Die MTE stellt die EMA-Situation aller Zeiteinheiten als horizontale Linien an, dessen Clusterzonen hilfreich sind.

Aktuelle Version:
1.06

Letztes Update:
13.05.2018

Veröffentlicht:
13.05.2018

EMA-ZONEN-FILTER (MTE)

Metatrader (MT4) Indikator

Der EMA-Zonen-Filter (engl. multiple-timeframe-emas) stellt die Optimierte Trend-Ema, die EMA200 und individuell wählbare EMAS als horizontale Linien dar. Zusätzlich wird die „Schnittsituation“ ausgelesen und ausgegeben. Schnittsituation bedeutet, ob die Optimierte Trend-Ema über oder unter der EMA200 läuft.

Gerade in Kombination mit lokalen Hoch- bzw. Tiefpunkten eignen sich EMA-Clusterzonen als Orte, an denen neue Signale entstehen können. Gerade in Kombination mit den letzten Tiefs bzw. Hochs eignen sich die Clusterzonen für die charttechnische Analyse.

Im oberen AUD/NZD-Chart rückt das ehemalige Ausbruchslevel in den Fokus. Zusätzlich befinden sich an dem Punkt auch gleichzeitig eine hohe Anzahl unterschiedlicher EMAS.  Erst Positionen werden dann erst wieder in diesem Rücklaufbereich interessant.


Kommen wir zum nächsten Beispiel im DAX. Falls nicht klar ist, wann genau eine Trendwende eingeleitet ist, können die EMA-Clusterzonen einen zusätzlichen Filter darstellen. Hier ist es ratsam nicht jedes erstes „Kurshüpfen“ als Trendwende wahrzunehmen, sondern abzuwarten, bis das von oben kommende Widerstandsband (EMA Clusterband) auch wirklich bullisch gebrochen werden kann, um sich dann erst zu positionieren. Ansonsten ist die Gefahr durchaus da, dass sich der Rücklauf nur als Korrektion entpuppt.

Durch diesen Filtern kann man die Fehlerquote der Trades reduzieren, die zu früh bzw. noch gegen den laufenden Trend aufgebaut wurden. Lieber mit Filter einen Schritt später, aber dafür richtig anstatt zu früh gegen den noch laufenden Trend.

Welchen Werte kann ich einstellen?

Die folgenden EMAS können als horizontale Linie: Optimierte Trend-EMA, Filter-EMA, EMA200, eigene EMA. Jede Zeiteinheit der genannten vier EMAS ist dabei anzeigbar. Vom Minutenchart (M1) bis zum Wochenchart (W1) sind alle MT4-Zeiteinheiten frei wählbar.

Funktioniert der Indikator mit jedem Basiswert?

Ja. Der EMA-ZONEN-FILTER ist auf jeden Basiswert und jede Zeiteinheit anwendbar.

Gilt das auch für (Bit-)Coins?

Ja, alle Werte, die sie in Ihrem Metatrader 4 – Terminal haben, können damit analysiert werden.

Welchen Werte kann ich einstellen?

Die folgenden EMAS können als horizontale Linie: Optimierte Trend-EMA, Filter-EMA, EMA200, eigene EMA. Jede Zeiteinheit der genannten vier EMAS ist dabei anzeigbar. Vom Minutenchart (M1) bis zum Wochenchart (W1) sind alle MT4-Zeiteinheiten frei wählbar.

Ich bin ein Anfänger. Ist der Indikator nützlich für mich?

Orientierungslosigkeit ist einer der größten Probleme  beim Trading. Wenn man sich immer an unterschiedlichen Werten und Methoden orientiert, kann das problematisch werden. Mir hilft der Indikator in die Sinne, weil man an den horizontalen Darstellung der EMAS aus unterschiedlichen Zeiteinheiten sehen kann, wo wichtige Überlagerungen stattfinden. Im Kombination mit den letzten Hochs und Tiefs lassen sich interessante Zonen identifizieren. Ist der Markt dann an oder in diesen Clustern angekommen, warte ich meistens bis der Markt überhaupt reagiert. Falls ein bullisches Dreieck oder eine eng stoppbare Situation an der EMA-Clusterzone gebildet wird, entsteht langsam ein handelbares Setup. Früher habe ich die Clusterzonen direkt (also beim Berühren) gehandelt, was allerdings mit zu vielen Fehlsignalen endete.

Macht der Indikator mich zu einem profitablen Trader?

Trading ist ein Beruf, ein Handwerk, welches Fähigkeit, Systematik und Erfahrung voraussetzt. Kein einzelnes Tool kann das ersetzen. Wer sein Tradingkonto länger halten kann, lernt langfristig mehr. Dieser Indikator unterstützt Sie dabei, weil er vor allem dabei helfen kann kann wichtige Ballungszentren (Supportcluster) zu definieren.

Kann ich auch eigene EMAS einstellen?

Ja. Neben der Optimierten TrendEMA, der FilterEMA und der EMA200 können sie selbstverständlich auch eigene EMAs einstellen. Zum Beispiel die EMA50 aus allen Zeiteinheiten.

Welche Zeiteinheit sollte ich traden?

Mit gleitenden Durchschnitten ist das Trendfollowing eine sehr profitable  Vorgehensweise. Die Zeiteinheit sagt viel darüber aus, wie lange solche Trends prinzipiell laufen. Sprich: Trends auf dem Minutenchart (M1) laufen natürlich kürzer. Trends auf dem H4 (Viertstunden)-Chart natürlich länger. Wird trading als nebenberufliche Tätigkeit betrieben, wird eher dazu geraten M15 oder H1 Trends zu benutzen. Die Signalfrequenz ist hier passend. Kurzfristige Scalps, also das Ausnutzen von speziellen Trendsituationen im M1 oder M5-Chart bieten sich nur dann an, wenn der Händler wirklich konzentriert zu den Haupthandelszeiten (EU: 8-11 / USA: 15:30-19 Uhr) aktiv sein kann.

Zentral für die Trenddefinition und den Korrekturhandel.

Identifizieren Sie wichtige Clusterzonen.

Schnitte eindeutig und interpretationsfrei hervorheben.

Kernzeiten des Tradings darstellen und nutzen.

Optimal für kleinere Zeiteinheiten (bis H1)

Optimal für größere Zeiteinheiten (H4 bis D1)

Wissen, wie weit es nach dem Vortageshoch(-Tief) gehen kann.

Über Jahre sorgsam entwickelte fertige Auswertungsvorlagen.