Die D1-Pivotzonen unterstützen den Händler bei der Frage, wann ein etablierter H1-Trend günstig bzw. teuer ist.

Aktuelle Version:
1.06

Letztes Update:
13.05.2018

Veröffentlicht:
13.05.2018

D1 PIVOT ZONEN

Metatrader (MT4) Indikator

Pivot-Punkte sind horizontale Unterstützungs- und Widerstandslinien, die ursprünglich von floor tradern aus den USA entwickelt worden sind.

Ich habe lange Zeit ein gespaltenes Verhältnis zu diesen Pivot-Linien gehabt, weil ich letztlich nicht genau wusste, wie ich diesen Pivot-Punkt (bzw. S1-S3 und R1-R3) benutzen sollte.

Nach mittlerweile 10 Jahren habe ich mir eigene Pivotzonen programmiert, weil diese nicht immer, auf häufiger „genauer“ funktionierten. Darüber hinaus verwende ich diese Zonen bzw. Linien nur noch im ganz bestimmten Kontext.

Das größte Problem  des Pivothandels ist die Antwort auf die Frage: Wann benutze ich sie um zu verkaufen und wann um zu kaufen. Angenommen der DAX ist etwas gefallen und am Pivotpunkt oder an dem „Support 1“, dem S1 angekommen. Es wird Fälle geben, da stabilisiert sich der Markt und eine Bodenbildung findet statt. Es wird aber auch ebensoviele Fälle geben, wo der Kurs an der Linie nur ein wenig herumzappelt und dann einfach weiter fällt. Wann sind die Linien also wirklich „unterstützend“ und wann wirklich „begrenzend“.

Je mehr man handelt, umso mehr probiert man aus. Also habe ich die Pivotpunkte sehr sehr häufig gehandelt bzw. in mein Tradingalltag mit einbezogen. Je länger man handelt, desto eher schmeißt man Sachen raus, die irgendwie nur „mittelmäßig“ funktionieren.

Um auf den Punkt zu kommen: Ich schaue mir an, ob auf dem H1-Chart ein bullischer oder bärischer Trend vorliegt. Das ermittle ich über die visuelle Trenderkennung (per Auge) und gleichzeitig über den Crossover / Schnitt meiner Optimierten Trendema. Liegt ein bullischer Schnitt vor, handle ich die unteren Pivotzonen long und lasse sowohl den Pivotpunkt als auch die oberen Pivotlinen draußen. Im Shortfall eben umgekehrt.

Praktisch zusammenfasst:

H1 Trendrichtung long = Long an den tieferen S2/S3 (kein Handel am Pivotpunkt oder short am R1/R2/R3, weil ja H1 long ist)

H1 Trendrichtung short = short am oberen R2/R3 (kein Handel am Pivotpunkt oder long am S1/S2/S3, weil H1 ja noch short ist)

Im den folgenden Beispielen sind die Pivotboxen händisch je nach Schnitt eingefärbt. In einem Shortschnitt-Markt werden nur die hellroten oberen R2/R3-Boxen geshortet. In einem Longschnitt-Markt werden nur die hellgrünen unteren S2/S3-Boxen gekauft.

Am Ende kommt es in der Benutzung der Pivot-Punkte auf maßgeblich zwei Dinge an:

Punkt 1) Wie ist die Trendrichtung

Punkt 2) Wo ist „günstig“ und wo ist „teuer“

Nach unzähligen Trades habe ich keine Lust jedes mal neue Interpretationen im Kopf zu haben, sondern ich will über den Schnitt eine eindeutige Aussage: Long oder Short. Wenn die Basis geklärt ist, bleibt noch offen: Gut, wenn der jetzt Long ist, wo ist dann günstig. Günstig ist ein Markt immer dann, wenn er zwar einen Longtrend hat, aber eben kurzzeitig gefallen ist. Das ist in diesem Fall bei mir S2/S3. Ist ein Markt also long geschnitten und befindet sich im S2/S3-Bereich, bewerte ich den Einstieg als günstig. (H1-Situation). Bildet sich auf dem M5-Chart (5 Minuten-Chart) eine Trendumkehr ab, erfolgt ein Einstieg. Weil blind kaufen, nur weil ein Longschnitt vorhanden ist und der Basiswert günstig am S2 herumpendelt, ist noch kein Signal, sondern nur der richtige Ort. Kommt das „richtigen“ Marktverhalten auf M5 dazu, wird es nutzbar.

Diese Methode von H1-Kreuzung und D1-Pivotpunkten lässt sich auch in größerer Trendebene (Trendstufe) durchführen. Allerdings dann über H4-Schnitt und Wochenpivotpunkte.

Welchen Werte kann ich einstellen?

Eingestellt werden kann für wie viele Tage (oder Kerzen) die Linien in der Vergangenheit dargestellt werden soll.  Auch die Linien- sowie Zonen(Box)-Farbe sind individuell anpassbar. Möchte man die Pivotpunkte nur auf einen bestimmten Zeitraum (z.B. 8-22 Uhr) berechnen, kann man dementsprechend die Zeiten definieren. Das ist wichtig, wenn man einen Broker hat ,der den DAX 24 Stunden tickt oder wenn man z.b. nur die Pivotpunkte für den Dow Jones von 15:30-22:00 Uhr berechnen möchte.

Funktioniert der Indikator mit jedem Basiswert?

Ja. Die D1-Pivotzonen sind auf jeden Basiswert und jede Zeiteinheit anwendbar. Allerdings ist es sinnig, die Tagespivots (die sich immerhin aus dem Vortag berechnen) maximal bis zum H1-Chart anzeigen zu lassen. Auf dem H4-Chart werden Wochenpivotzonen ratsamer.

Gilt das auch für (Bit-)Coins?

Ja, alle Werte, die sie in Ihrem Metatrader 4 – Terminal haben, können damit analysiert werden.

Welchen Werte kann ich einstellen?

Eingestellt werden kann für wie viele Tage (oder Kerzen) die Linien in der Vergangenheit dargestellt werden soll.  Auch die Linien- sowie Zonen(Box)-Farbe sind individuell anpassbar. Möchte man die Pivotpunkte nur auf einen bestimmten Zeitraum (z.B. 8-22 Uhr) berechnen, kann man dementsprechend die Zeiten definieren. Das ist wichtig, wenn man einen Broker hat ,der den DAX 24 Stunden tickt oder wenn man z.b. nur die Pivotpunkte für den Dow Jones von 15:30-22:00 Uhr berechnen möchte.

Ich bin ein Anfänger. Ist der Indikator nützlich für mich?

Ja, weil die Pivotzonen eindeutige Orte innerhalb eines Trend definieren, an denen Einstiege in Trendrichtung geeigneter sind. Weitere Informationen zur Verwendungsweise.

Macht der Indikator mich zu einem profitablen Trader?

Trading ist ein Beruf, ein Handwerk, welches Fähigkeit, Systematik und Erfahrung voraussetzt. Kein einzelnes Tool kann das ersetzen. Wer sein Tradingkonto länger halten kann, lernt langfristig mehr. Dieser Indikator unterstützt Sie dabei, weil Trenddefinitionen sauberer getroffen werden können.

Was genau unterscheidet diese Pivotpunkte / Zonen von herkömmlichen?

Nun die Berechnung herkömmlicher Pivotpunkt ist bekannt. Das hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Mit dieser Berechnung hat man keine breit getretene Linien sondern statistisch optimiertere Linien (= häufigere Berührungen im Vergleich zu dem herkömmlichen). An sich geht es also darum Dinge komplett neu zu erfinden, sondern sie nur genauer zu machen.

Welche Zeiteinheit sollte ich traden?

Mit gleitenden Durchschnitten ist das Trendfollowing eine sehr profitable  Vorgehensweise. Die Zeiteinheit sagt viel darüber aus, wie lange solche Trends prinzipiell laufen. Sprich: Trends auf dem Minutenchart (M1) laufen natürlich kürzer. Trends auf dem H4 (Viertstunden)-Chart natürlich länger. Wird trading als nebenberufliche Tätigkeit betrieben, wird eher dazu geraten M15 oder H1 Trends zu benutzen. Die Signalfrequenz ist hier passend. Kurzfristige Scalps, also das Ausnutzen von speziellen Trendsituationen im M1 oder M5-Chart bieten sich nur dann an, wenn der Händler wirklich konzentriert zu den Haupthandelszeiten (EU: 8-11 / USA: 15:30-19 Uhr) aktiv sein kann. Tagespivots sind geeignet um sich auf dem M5 bis zum H1-Trend (Zeiteinheit) zu orientieren. Auf größeren Trend(Zeiteinheiten) wie z.B. H4 bis D1-Chart eignen sich Wochenpivotpunkte.

Zentral für die Trenddefinition und den Korrekturhandel.

Identifizieren Sie wichtige Clusterzonen.

Schnitte eindeutig und interpretationsfrei hervorheben.

Kernzeiten des Tradings darstellen und nutzen.

Optimal für kleinere Zeiteinheiten (bis H1)

Optimal für größere Zeiteinheiten (H4 bis D1)

Wissen, wie weit es nach dem Vortageshoch(-Tief) gehen kann.

Über Jahre sorgsam entwickelte fertige Auswertungsvorlagen.