Beschreibung: Was beeinflusst die Börsen? Sicherlich geht es primär um das Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Aber das alleine sagt noch nichts darüber aus, warum sich das Angebot bzw. die Nachfrage schlagartig ändert. Täglich werden eine Reihe von wirtschaftlichen Indikatoren (Kennzahlen) veröffentlicht, die sich teilweise nachhaltig, teilweise stark volatilitätserhöhend auf die Börse auswirken. Ein Indikator (oder auch Konjunkturindikator) ist eine Messgröße, die Aussagen über die wirtschaftliche Entwicklung bzw. die wirtschaftliche Situation einer Volkswirtschaft erlaubt.

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Übersicht / Verzeichnis

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USA

Arbeitslosenanträge (Initial Jobless Claims)

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stellt die Zahl der Menschen dar, die zum ersten Mal die staatliche Hilfe der Arbeitslosenversicherung beantragen. Die Statistik wird seit 1967 erhoben und gilt als guter Indikator für den Zustand des Arbeitsmarktes. Da die Zahlen jede Woche veröffentlicht werden sind sie volatil und saisonalen Effekten unterworfen. Deshalb achtet die Mehrheit der Marktteilnehmer auf den 4-Wochen-Durchschnitt, der das gesamte Bild eine Trendrichtung verleiht und sprunghafte kurzweilige „Ausreißer“ glättet. In diesem Bericht werden auch die Zahl der Menschen veröffentlich, die dauerhaft Arbeitslosenhilfe beziehen. Aufgrund der genannten Verzerrungen, die auch durch Feiertage oder besondere Ereignisse stattfinden können, stehen nicht nur die „aktuellste“ Zahl bzw. Zahlen im Forderung, sondern auch die Revisionen der vorherigen Zahlen aus den vorherigen Wochen zuvor im Mittelpunkt. Grundsätzlich handelt es sich hier um einen nachrangigen Indikator, der auch als Vorläufer für die Non-Farm-Payrolls gilt.

Veröffentlichung: Wöchentlich – Donnerstags um 14:30 MEZ / Bedeutung: gering bis mittel.

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Arbeitsmarktbericht (Non Farm Payrolls)

Der monatlich veröffentliche Arbeitsmarktbericht, abgekürzt auch oft NFP genannt, gilt als der wichtigste Indikator. Der Bericht umfasst bis zu 80% der Beschäftigen in den USA und bewegt die Märkte enorm. Stellenweise können im EURUSD so wie im Dow Jones / DAX etc. Bewegungen von über 200 Punkten bzw. Pips entstehen. Die Beschäftigen sind die Arbeiter, die das Bruttoinlandsprodukt der USA erwirtschaften. Der Bericht gibt an wie viele Beschäftige es gibt, wie ihr Lohnniveau und ihre Arbeitsstunden aussehen. Letztlich spiegelt sich in den NFP der allgemeine wirtschaftliche Zustand der USA wieder. Die amerikanische Notenbank beachtet den Bericht mit hohem Interesse und richtet teilweise ihre Zinspolitik danach aus. Das US-Arbeitsministerium veröffentlicht jeden ersten Freitag des Monats die US-Beschäftigtenzahlen für den vergangenen Monat. Darüber hinaus gibt es die „ADP“ Zahlen. Diese werden zeitlich etwas früher veröffentlicht und geben erste Hinweise auf die NFP.

Veröffentlichung: Monatlich – jeden ersten Freitag des Monats / Bedeutung: hoch bis extrem

Chart vom 01.06.2012 – Kursreaktion auf die Veröffentlichung:

 

Chart vom 04.01.2013 – Kursreaktion auf die Veröffentlichung:

Kursreaktionen_NFP_04.01.13_eurusd_dax_gold_m1

 

Charts vom 08.03.2013 – Kursreaktion auf die Veröffentlichung:(zum Vergrößern Bilder bitte direkt anklicken)

EURUSD – GBPUSD (M5)                                                         AUDUSD – NZDUSD USD (M5)                                              GOLD – SILBER (M5)

08.03.2013_Kursreaktion_NonFarmPayrolls_AUDUSD_NZDUSD  08.03.2013_Kursreaktion_NonFarmPayrolls_GOLD_SILBER08.03.2013_Kursreaktion_NonFarmPayrolls_EURUSD_GBPUSD

DOW JONES – DAX (M1)

08.03.2013_Kursreaktion_NonFarmPayrolls_DOWJONES_DAX

 

Charts vom 05.04.2013 – Kursreaktion auf die Veröffentlichung:

Kursreaktionen_NFP_DOW_DAX_WTI_EURUSD_GOLD_SILBER_M1_M5_05.04.2013

Kursreaktionen (Video) – 3,5 fache Geschwindigkeit

httpv://www.youtube.com/watch?v=jSAvs9Jgzs4

Charts vom 03.05.2013 – Kursreaktion auf die Veröffentlichung:

Kursreaktion_nfp_03.05.2013

Videoform inklusive Livekommentierung

httpv://www.youtube.com/watch?v=OMhIfCY3Vno

Charts vom 06.09.2013 – Kursreaktion auf die Veröffentlichung:

06.09.2013_Kursreaktion_NFP

Charts vom 08.11.2013 – Kursreaktion auf die Veröffentlichung:

Kursreaktion_NFP_08.11.2013_SPX-DOWJONES-DAX

Kursreaktion_NFP_08.11.2013_EURUSD-GBPUSD-AUDUSD

Kursreaktion_NFP_08.11.2013_GOLD_SILBER_WTI

Charts vom 06.12.2013 – Kursreaktion auf die Veröffentlichung:

DOW JONES – SPX – NASDAQ – GOLD – SILBER – WTI

Kursreaktion_NFP_06.12.2013_DOWJONES_SPX_NASDAQ_GOLD_SILBER_WTI

EUR/USD – GBP/USD – AUD/USD – EUR/JPY – GBP/JPY – USD/JPY

Kursreaktion_NFP_06.12.2013_EURUSD_GBPUSD_AUDUSD_EURJPY_GBJPY_USDJPY_M1

DAX – EUROSTOXX – FTSE100

Kursreaktion_NFP_06.12.2013_DAX_EUROSTOXX50_FTSE100

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Auftragseingänge langlebiger Güter (Durable Goods)

Langlebige Güter sind Produkte mit einer erwarteten Lebensdauer von mindestens einem Jahr oder mehr. Der Bericht zeigt die ersten vorläufigen Zahlen für langlebige Verbrauchsgüter. Er gilt als Frühindikator für die Nachfrage industrieller Güter und gibt erste Hinweise auf die Nachfragetrends im Automobil- oder Stahlsektor. Importnachfrage- bzw. Angebot werden dabei allerdings, ebenso wie der inländische Militärsektor ausgeschlossen. Die Auftragssituation ist ein Indiz für aktuelle Nachfragesituation und ist eng verbunden mit den Zahlen der gegenwärtigen Lagerbestände. (Auftragseingänge (Nachfrage) – Lagerbestände (Angebot). Problematisch ist hier, dass kurzfristige Konsumgüter nicht in die Berechnung des Indikators einfließen, welche allerdings einen hohen Anteil der „gesamten Nachfrage“ ausmachen. Der Indikator wird zwar beachtet, gilt aber schwierig zu interpretieren.

Veröffentlichung: Monatlich – zwischen dem 24 bis 27. des Monats um 14:30 MEZ / Bedeutung: gering bis mittel

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Beige Book der FED

Das Beige Book stellt den Konjunkturbericht der USA dar. Er wird 8 mal pro Jahr von der US-Notenbank veröffentlicht und ist eine Zusammenfassung von Kommentaren der 12 regionalen Zentralbanken der USA über die aktuelle wirtschaftliche Situation bzw. Bedingungen ihrer Regionen.

Veröffentlichung: unterschiedlich

Bedeutung:  eher gering

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FED-Präsident: akutell Ben-Bernanke Reden und Marktbewegungen (Video)

httpv://www.youtube.com/watch?v=SqX1GgE_UDA
Ben Bernanke – Aussagen vor dem Senatskomitee vom 17.07.2012

(Bilder zum Vergrößern bitte direkt anklicken)

Veröffentlichung:  / Bedeutung: hoch

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Bruttoinlandsprodukt (GDP)

Das BIP ist ein Maß für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft. Eswird vierteljährlich veröffentlicht und besitzt eine hohe Auswirkung auf die Finanzmärkte. Es ist in erster Linie ein Produktionsindikator.Dieser Indikator gibt ein umfassendes Bild der amerikanischen Wirtschaft und ist ein wichtige Kennzahl hinsichtlich der Produktivität. Das BIP wird nominal und preisbereinigt berechnet. Die Veränderung des preisbereinigten BIP gilt als die zentrale Messgröße zur Bewertung der Volkswirtschaft. Weltweit gilt das BIP über Grenzen hinweg als wichtige Kennzahl und Bezugsgröße. Beispielsweise wird der Wohlstand von Staaten oder auch die Einordnung von Volkswirtschaften anhand des Bruttoinlandsproduktes gemessen.

Veröffentlichung: vierteljährlich / Bedeutung:  sehr hoch!!

Kursreaktionen (DAX-DOW JONES – WTI – EURUSD – GOLD – SILBER) – 26.04.2013 – 14:30 Uhr MEZ – (Video) – 4,5 fache Geschwindigkeit

USA: Bruttoinlandsprodukt erstes Quartal 2,5%. Erwartet wurden +3,1% nach +0,4% im Vorquartal. 1. Veröffentlichung.

httpv://www.youtube.com/watch?v=Dm9wcgM9pvc

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Chicago Einkaufsmanagerindex (Chicago Purchase Manager Index)

Dieser Index wird monatlich veröffentlicht und stellt die Befragung von circa 200 Einkaufsmanagern des verarbeitenden Gewerbes dar. Dieser Index ist relativ zeitnah und bietet somit einen ersten frühen Blick auf die aktuelle Situation im verarbeitenden Gewerbe. Ein Wert von über 50 Punkten deutet auf eine wachsende Wirtschaft hin, während hingegen Werte unterhalb der 50-Punkte-Marke auf eine schrumpfende Wirtschaft hindeuten. Weiterhin gilt der Indikator als guter Vorläufer für den ISM-Indikator. Allerdings ist zu erwähnen, dass es sich um beim Chicagoer Index um einen Meinungsbericht handelt, weshalb die Ergebnisse durchaus durch aktuelle kurzfristige Effekte „verfälscht“ sein können. Zudem bietet der Index nur einen Blick auf das verarbeitende Gewebe und nicht wie das BIP auf die gesamte konjunkturelle Lage.

Veröffentlichung: monatlich / Bedeutung:  gering bis mittel

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Einzelhandelsumsatz (Retail Sales)

In diesem Index werden alle Umsätze ermittelt, die im Einzelhandel getätigt werden. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um eine vollständige Erfassung, sondern um eine Stichprobe repräsentativer Unternehmen. Da man hier mit Stichproben arbeitet, sind ständige Revisionen der bisherigen Werte normal. Aufgrund von Stichprobenfehlern kann es daher zu gravierenden Revisionen kommen, die marktbewegen sein können. Der Indikator an sich ist relativ volatil, was durch die permanenten Revisionen zusätzlich verstärkt wird. Es gilt daher auch auf den 3-Monatsdurchschnitt zu achten, der dem Index einen geglätteten Trend gibt. Die monatlichen Veränderungen der Einzelhandelsumsätze geben Auskünfte über das Konsumverhalten der Leute.

Veröffentlichung: Monatlich – zwischen dem 24 bis 27. des Monats um 14:30 MEZ / Bedeutung: gering bis mittel

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FOMC (Federal Open Market Committee)

Die Abkürzung FOMC steht für Federal Open Market Commitee und bezeichnet damit den Ausschuss der US Notenbank, der Federal Reserve Bank. Das FOMC, welches aus 12 Mitgliedern besteht, tritt 8 mal im Jahr zusammen, um über die Geldpolitik der USA zu entscheiden. Einige Tage später wird das Protokoll separat veröffentlicht, welches zusätzlich den Markt noch einmal bewegen kann. Zu den Aufgaben des FOMC gehört maßgeblich die Festlegung der amerikanischen Leitzinsen, die nicht nur für die Banken, sondern für die gesamte Wirtschaft eine große Rolle spielen. Des weiteren gibt das FOMC einen Ausblick über die aktuelle wirtschaftliche Einschätzung, so wie einen Ausblick hinsichtlich zukünftiger Zinsentscheidungen. Aus diesem Grund wird das FOMC genausten beobachtet und kann erhebliche Marktschwankungen mit sich bringen.

FOMC Sitzung (Ben Bernanke) – Aussagen vom 13.09.2012

FOMC Sitzung  – Aussagen vom 30.10.2013

30.10.2013_Kursreaktionen_FED_Zinsentscheid_DOW_NASDAQ_DAX_M1  30.10.2013_Kursreaktionen_FED_Zinsentscheid_EURUSD_GBPUSD_AUDUSD_M1    30.10.2013_Kursreaktionen_FED_Zinsentscheid_GOLD_SILBER_WTI

FOMC Sitzung  – Aussagen vom 19.12.2013

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Veröffentlichung: Monatlich/ Bedeutung:  hoch bis extrem

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Handelsbilanz (Trade in Goods and Services)

Die Handelsbilanz ist die Gegenüberstellung aller Warenimporte und Warenexporte einer Volkswirtschaft und wird monatlich um den 19. von dem „Bureau of the Census und Bureau of Economic Analysis des Commerce Department“ veröffentlicht. Darüber hinaus gibt die Veröffentlichung einen Blick in den Zustand der amerikanischen Exporte und zeigt somit auch die amerikanische Wettbewerbsfähigkeit im globalen Warenverkehrt auf. Die Handelsbilanz ist eine wichtige Kennzahl in der Leistungsbilanz eines Landes und bildet die Grundlage für weitere fiskalpolitische Entscheidungen und Maßnahmen z. B. durch die amerikanische Regierung

Veröffentlichung: Monatlich – circa jeden 19. eines Monats / Bedeutung: mittel bis hoch

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Industrieproduktion & Kapazitätsauslastung (Industrial Production)

Die Industrieproduktion gibt einen Einblick in die Wirtschaftsproduktion und misst die Leistungsveränderungen im verarbeitenden Gewerbe, so wie der Strom- und Gasversorger in den USA. Anders als z.B. bei den Einzelhandelsumsätzen geht es bei diesem Indikator nicht um Umsätze, sondern um die konkreten Mengen an produzierten Gütern. Preise spielen hier weniger eine Rolle. Obwohl die Industrieproduktion nur schätzungsweise 20% der gesamten Wirtschaftsleistung ausmacht erhält der Indikator deshalb seine Bedeutung, weil eine enge Korrelation zwischen der Industrieproduktion und dem BIP besteht. Daher geben die Daten der Industrieproduktion einen aktuellen Einblick in die momentane Verfassung der amerikanischen Wirtschaft.

Veröffentlichung: Monatlich – circa jeden 15. eines Monats / Bedeutung: mittel

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Inflationsrate CPI (Consumer Price Index)

Der CPI ist ein Größe bzw. Maß der durchschnittlichen Preisentwicklung für einen Warenkorb. Dieser Warenkorb enthält Konsumgüter, Dienstleistungen, wie z. B. Verpflegung, medizinische Versorgung und Transport. Wie wird der CPI berechnet? Jedes genannte Elemente (Konsumgüter etc.) unterliegt Preisschwankungen. Der Index fasst die jeweiligen Preisschwankungen unterschiedlich gewichtet in einem Index zusammen, ähnlich wie der DAX unterschiedliche gewichtete Aktien in einer „Liste“ zusammenfasst und diese abbildet. Änderungen im CPI werden verwendet um Preisänderungen, die gleichzeitig mit den allgemeinen Lebensunterhaltungskosten der Menschen, zu bewerten. Die konkrete Zusammensetzung des CPI sieht ungefähr so aus: Wohnen 40%, Lebensmittel (15%), Kleidung (4%), Gesundheit (6%), Transport/Auto etc. (17%), Bildung & Kommunikation (6%), Freizeit (6%), sonstiges (6%). Persönliche Anmerkung meinerseits: Da sich die Lebensgewohnheiten teilweise dramatisch unterscheiden und sich langfristig verändern, ist z. B. fraglich ob 6% Gewichtung für Gesundheitskosten ausreichend sind, die bekanntlich steigen. Das aber nur am Rande erwähnt. Die Zahlen werden monatlich veröffentlicht, sind hoch beachtet und oftmals kann es durch Revisionen vergangener Monate zu erheblichen Schwankungen kommen. Gerade die Verbindung zwischen dem CPI und dem allgemeinen Konsumverhalten der Leute ist interessant und gibt Rückschlüsse auf zukünftiges Konsumverhalten.

Veröffentlichung: Monatlich – circa jeden 15. eines Monats / Bedeutung: hoch

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ISM – verarbeitendes Gewerbe (Purchase Manager Index, manufacturing / PMI)

Der ISM (Institute for Supply Management)-Index ist das Ergebnis einer Befragung von circa 400 befragten Einkaufsmanagern, welche in 20 verschiedenen Branchen tätigt sind. Bei der Berechnung des Index wird maßgeblich auf folgende Faktoren wert gelegt:, die unterschiedlich gewichtet sind: Auftragseingänge 30%, Produktion 25%, Beschäftigung 20%,  Auslieferungen/Zulieferungen 15% und Lagerbestände mit 10%. Damit jahreszeitliche Volatilitäten geglättet bzw. umgangen werden können, wird der Index saisonbereinigt veröffentlicht. Grundsätzlich kann man verallgemeinern, dass Werte über 50 Punkten des Index darauf hindeuten, dass die Wirtschaft wächst, während Werte unterhalb der 50er Marke auf eine schrumpfende Wirtschaft hindeuten. Die Börsen reagieren ziemlich sensibel auf diesen Index, da er Auskunft über künftige konjunkturelle Entwicklungen gibt.

Veröffentlichung: Monatlich – am ersten Werktag des neuen Monats für den zurückliegenden Monat – 16:00 MEZ / Bedeutung: mittel bis hoch

 

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ISM – dienstleistendes Gewerbe (Non-Manufacturing Index / NMI)

Im Gegensatz zum „ISM verarbeitendes Gewerbe“ geht es in diesem Index um das dienstleistende Gewerbe. Hierbei ist der Index wieder das Resultat einer Befragung von wieder circa 400 Einkaufsmanagern, welche aus circa 60 verschiedenen Segmenten (Finanzen, Immobilien, Versicherungen, Versorger etc.) kommen. Es handelt sich hierbei um ein Stimmungsbarometer, genau so wie bei ISM verarbeitendes Gewerbe, bei dem ebenfalls Werte über 50 auf Wachstum und Werte unterhalb 50 auf Schrumpfung des jeweiligen befragten Segments hindeuten. Von hoher Beachtung ist das Segment der Auftragseingänge, da sie zukünftige konjunkturelle Entwicklungen erahnen lässt. Gerade unerwartete Revisionen können hohe Schwankungen an den Börsen auslösen.

Veröffentlichung: Monatlich – am 3. Werktag des neuen Monats für den zurückliegenden Monat – 16:00 MEZ / Bedeutung: mittel bis hoch

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Leistungsbilanz (International Transactions (Current Account)

Die Leistungsbilanz umfasst internationale Warenströme zwischen In- und Ausland im Rahmen einer volkswirtschaftlichen Zahlungsbilanz. Der Saldo der Leistungsbilanz stellt eine wichtige ökonomische Größe zur Bewertung der Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft dar. (Saldo: Differenz zwischen Soll- und Habenseite – in diesem Fall zwischen Warenexport und Warenimport, so wie Kapitalimport und Kapitalexport). Entscheidend ist hier der Differenzwert von Import und Export, also für wie viel Kapital Waren importiert (gekauft) und exportiert (verkauft) wurden. Die Leistungsbilanz zeigt auch im Rahmen der Zahlungsbilanz die Veränderungen der Vermögenspositionen der amerikanischen Wirtschaft gegenüber ausländischen Partnern an. Die da Daten nur alle 3 Monaten veröffentlicht werden, erhalten sie dadurch zusätzliche Relevanz an den Börsen

Veröffentlichung: vierteljährlich –  14:30 MEZ / Bedeutung: mittel bis hoch

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MBA Hypothekenanträge (MBA Mortgage Applications)

Die MBA (Mortgage Bankers Association of America) veröffentlicht wöchentlich einen Bericht über Hypothekenanträge. Dieser „Index“ ist ein Frühindikator für Einfamilienheim-Verkäufe und das Wohnungswesen. Darüber hinaus gibt der Bericht Auskünfte über den Wohnungs-/Hausbedarf sondern ist auch ein Indikator für ökonomische Stärke bzw. Entwicklung. Ein Anstieg zeigt z. B., dass sich mehr Menschen in einer guten finanziellen Situation befinden, um neue Häuser zu kaufen.  Weiterhin besteht eine enge Verknüpfung mit anderen Aspekten der wirtschaftlichen Beurteilung. Je Mehr Häuser gebaut bzw. gekauft werden, desto mehr Arbeitsplätze entstehen dabei. Mit neuen Eigenheimen steigt auch die Konsumbereitschaft, da ja schließlich Güter für das Haus benötigt wird, wie z. B. Möbel oder Elektrogeräte, was ebenso förderlich für die konjunkturelle Lage ist. Der MBA Bericht ist ein letztlich ein Frühindikator für Hausverkäufe und dem damit verbundenen Trend auf dem Immobilienmarkt.

Veröffentlichung: wöchentlich –  Mittwochs um 13:00 MEZ / Bedeutung: gering

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NAHB Immobilienmarkt Index (NAHB Housing Market Index (HMI))

Dieser Immobilienmarkt-Index entsteht durch die monatliche Befragung von circa 400 Bauunternehmen und ist somit ein Frühindikator für die Baubranche. Man kann sagen, dass dieser Index so  was wie ein Sentimentindikator für das Baugewerbe darstellt, ähnlich wie das Verbrauchervertrauen. Im Zuge der Immobilien/Finanzkrise 2008 hat der Index erhöhte Aufmerksamkeit bekommen, besitzt an den Börsen allerdings weniger bis mittlere Einflusskraft. Mittlerweile wird der NAHB-Index für die Entwicklung des Immobilienmarktes als „genereller“ Indikator aufgefasst. Wie beim ISM-Index deuten Werte über 50 Punkten auf eine positive Entwicklung und Werte unterhalb von 50 auf eine negative Entwicklung hin. Die Skala ist an der unteren Grenze durch 0 und an der oberen Grenze durch 100 definiert.

Veröffentlichung: Monatlich – circa jeden 17. eines Monats / Bedeutung: gering

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NY Empire State FED Konjunktur Index(Empire State Manufacturing Survey)

Bei diesem Index handelt es sich um eine Umfrage, die durch die Federal Reserve Bank von New York durchgeführt wird und gilt als Vorläufer des monatlich später erscheinenden ISM-Index (verarbeitendes Gewerbe). Er gewährt einen frühzeitigen Einblick auf die allgemeine Geschäftstätigkeit im verarbeitende n Gewerbe New Yorks. Im Gegensatz zum ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes enthält dieser Fragebogen auch Fragen zur allgemeinen konjunkturellen Entwicklung. Problematisch ist hier nur die Tatsache, dass lediglich 175 Bewerbungsbögen verschickt werden, von denen circa 100 beantworten werden. Das macht den NY-Index enorm volatil und führt zu starken Veränderungen zwischen einzelnen Monaten. Im Generellen würde ich die Bedeutung des NY-Index als eher gering einschätzen, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass durch die starken Wertveränderungen im Index, teilweise „heftige“ Bewegungen vor allem im Dow Jones stattfinden können. Fazit: Obwohl er nicht wirklich aussagekräftig wirkt, ist der Indikator immer mal für eine Überraschung gut. Aus diesem Grund stufe ich ihn auf mittel bis hoch ein. Er ähnelt dem Philadelphia FED Index.

Veröffentlichung: Monatlich – circa jeden 15. eines Monats / Bedeutung: mittel (kann für Überraschung sorgen!)

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Philadelphia FED Konjunktur Index (Philadelphia Fed Survey)

Ähnlich wie beim NY-Empire State FED Index führt die Federal Reserve Bank von Philadelphia eine Umfrage durch, dessen Ergebnis dann der „Philly Fed Index“ ist. Der Umfragebogen geht an 250 Unternehmen mit mindestens 100 Beschäftigten. Von allen Umfragebögen kommen wie auch beim NY-FED-Index circa 100 bis 130 beantwortete Bögen zurück. Er gewährt einen frühzeitigen Einblick auf die allgemeine Geschäftstätigkeit im verarbeitenden Gewerbe Philadelphias. Er ähnelt dem NY-FED Index. Weitere Informationen dort.

Veröffentlichung: Monatlich – circa jeden 17.-20. eines Monats / Bedeutung: mittel bis hoch (kann für Überraschung sorgen!)

 

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Verbrauchervertrauen, Conference Board (Consumer Confidence)

Der Bericht über das Verbrauchervertrauen ermittelt durch das Conference Board versucht das Vertrauen einzelner Haushalte zu messen, welches sie in die allgemeine Leistung der Wirtschaft haben. Auch hierzu werden Fragebögen versendet. Schätzungsweise antworten 3500 von 5000 befragte Haushalte. Dabei geht es weniger um die aktuelle Einschätzung der Situation, sondern eher um die zukünftige Erwartungen. Das Verbrauchervertrauen beeinflusst das allgemeine Konsumverhalten, welches über 70% des amerikanischen Bruttoinlandsproduktes ausmacht. Die Befragten sollen sich zu folgenden Fragen mit positiv, neutral oder negativ äußern: Einschätzung  persönlichen wirtschaftlichen Situation aktuell und für die kommenden 6 Monate, persönliche Arbeitssituation aktuell und für die kommenden 6 Monate, so wie das gesamte Familieneinkommen für die kommenden Monate.

Veröffentlichung: Monatlich – letzter Dienstag eines Monats um 16:00 MEZ / Bedeutung: eher gering

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Verbrauchervertrauen/-sentiment der Universität Michigan (University of Michigan Surveys of Consumers)

Das Verbrauchervertrauen oder auch das Sentiment basiert auf einer telefonisch durchgeführten monatlichen Durchfrage der Universität Michigan von circa 500 Haushalten. Die Umfrage umfasst 50 Fragen, welche sich maßgeblich in 3 große Teilgebiete eingliedern lassen: Die persönliche finanzielle Situation, persönliche wirtschaftliche Bedingungen/Umfelder und die persönliche Kaufkraftsituation. Weiterhin wird nach der allgemeinen Einschätzung hinsichtlich der generellen amerikanischen Wirtschaft gefragt. Die Finanzmärkte interpretieren das Verbrauchervertrauen ähnlich wie beim Verbrauchervertrauen des Conference Boards. Es gilt Ausblicke in das künftige Konsumverhalten der Verbraucher zu erlangen.

Veröffentlichung: Monatlich – circa jeden 15. eines Monats um 16:00 MEZ / Bedeutung: eher gering

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Verkäufe bestehender Häuser (Existing Homes Sales )

Es handelt es sich um einen Bericht der National Association of Realtors. Der Bericht über die Verkäufer bestehender Häuser achtet wie der Name schon sagt nicht auf Neubauten oder auf die Verkäufe dieser Neubauten sondern ist dazu gedacht ein realen Einblick in die Nachfragesituation des Immobiliensektor zu geben. Die Menge an Verkäufen genutzter, bestehender Häuser gilt im allgemeinen als guter Indikator für die Nachfrage nach Häusern. Im Zuge der Immobilien- bzw. Finanzkrise mittlerweile weltweit, aber besonders in den USA, reagierten die Märkte sensibel auf die Veröffentlichung dieser Daten. Aus eigener Erfahrung lässt sich aber sagen, dass die Bedeutung bzw. die Auswirkung auf die Börsenkurse stetig abnimmt.

Veröffentlichung: Monatlich – circa jeden 25. eines Monats um 16:00 MEZ / Bedeutung: eher gering

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Verkäufe Neubauten (New Homes Sales)

Hierbei geht es um einen Bericht bzw. wirtschaftlichen Indikator, der den Verkauf neu gebauter Häuser misst. Freigegeben wird der Bericht durch das U.S. Department of Commerce’s Census Bureau und enthält sowohl Menge/Stückzahlen als auch Preise. Wichtig ist hier, dass das monatliche Angebot an Häusern einen signifikanten Einfluss auf die allgemeine Immobilienpreisentwicklungen nehmen kann. Finanzkrise mittlerweile weltweit, aber besonders in den USA, reagierten die Märkte sensibel auf die Veröffentlichung dieser Daten. Aus eigener Erfahrung lässt sich aber sagen, dass die Bedeutung bzw. die Auswirkung auf die Börsenkurse stetig abnimmt.

Veröffentlichung: Monatlich – circa gegen Ende Monats um 16:00 MEZ / Bedeutung: eher gering

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DEUTSCHLAND

Arbeitslosenquote (saisonbereinigt)

Die Arbeitslosenquote setzt die (registrierten) Arbeitslosen in Relation zu den erwerbstätigen Personen in Deutschland. Anders formuliert ist die Arbeitslosenquote der Arbeitslosenanteil an der Gesamtzahl ziviler Erwerbspersonen (Erwerbstätige + Arbeitslose). Sie ist ein Indikator für den Arbeitsmarkt und die allgemeine Beschäftigungslage. Die Organisation von Arbeit prägt die gesamten Lebensverhältnisse einer Gesellschaft (Deutschland). Neben der Anzahl der Arbeitslosen und der Anzahl von Erwerbstätigen, ist die Arbeitslosenquote eine wichtige ökonomische Messgröße zur Beurteilung der Arbeitsmarktsituation in Deutschland und wird von den Börsen genau beobachtet. Die neuesten Arbeitslosenzahlen gibt die Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg meistens am ersten Dienstag oder Mittwoch im Monat heraus. Besonders in wirtschaftlich schwachen Zeiten werden Arbeitsmarktdaten intensiver beobachtet und wahrgenommen, da Sie Hinweise auf die zukünftige Entwicklung hinsichtlich des Arbeitsmarktes und der damit verbundenen Konsumentennachfrage gibt. Die Arbeitslosenquote wird meistens direkt mit den aktuellen Arbeitslosenzahlen veröffentlicht.

Veröffentlichung: monatlich – in der Regel Dienstag/Mittags der ersten Monatswoche 09:55 MEZ / Bedeutung: hoch

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Arbeitslosenzahl (saisonbereinigt)

Neben der Arbeitslosenquote ist die Arbeitslosenzahl ein gewichtiger Indikator für die deutsche Beschäftigungssituation. Arbeitslos gilt man, wenn man gegenwärtig nicht ein einem Beschäftigungsverhältnis steht oder weniger als 15 Stunden pro Woche Arbeit, eine versicherungspflichtige Beschäftigung sucht und der Agentur für Arbeit zur Verfügung steht und/oder sich bei einer Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet hat.  Über die Definition und die Aussagekraft der Arbeitslosenstatistik lässt sich kontrovers diskutieren, dennoch lässt sich eine mittlere bis hohe Einflusswirkung auf die Märkte konstatieren. In der Regel wird die Arbeitslosenzahl gleichzeitig mit der Arbeitslosenquote veröffentlicht und bietet ein Bild über die aktuelle Beschäftigungssituation in Deutschland und der damit verbundenen zukünftigen Konsumentennachfrage. Siehe auch Arbeitslosenquote.

Veröffentlichung: monatlich – in der Regel Dienstag/Mittags der ersten Monatswoche 09:55 MEZ / Bedeutung: mittel bis hoch

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Auftragseingänge Industrie

Keine Angabe

Veröffentlichung: Wöchentlich – Donnerstags um 14:30 MEZ / Bedeutung: gering bis mittel.

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Bruttoinlandsprodukt – BIP

Das BIP ist ein Maß für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft. Es wird vierteljährlich veröffentlicht und besitzt eine hohe Auswirkung auf die Finanzmärkte. Es ist in erster Linie ein Produktionsindikator. Die Veränderung des preisbereinigten BIP gilt als die zentrale Messgröße zur Bewertung der Volkswirtschaft. Weltweit gilt das BIP über Grenzen hinweg als wichtige Kennzahl und Bezugsgröße. Beispielsweise wird der Wohlstand von Staaten oder auch die Einordnung von Volkswirtschaften anhand des Bruttoinlandsproduktes gemessen.

Veröffentlichung: vierteljährlich / Bedeutung:  hoch

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Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor

2 Tage nachdem der Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe veröffentlich wird, wird der „EMI (Einkaufsmanagerindex) – Dienstleistung“ publiziert. Er gilt als konjunktureller Frühindikator. Während Werte über 50 auf konjunkturelles Wachstum oder eine günstige Geschäftslage hindeuten, geht man von Werten unterhalb 50 von einer wirtschaftlich schrumpfenden Situation aus. Werte genau um die 50 Punkte-Marke stellen eine neutrale Situation dar. Der Index orientiert sich dabei stark am „großen amerikanischen Bruder“, dem ISM – dienstleistendes Gewerbe (Non-Manufacturing Index / NMI).

Veröffentlichung: monatlich – in der ersten Woche des Monats (2 Tage nach EMI-Verarbeitendes Gewerbe) / Bedeutung:  gering bis mittel

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Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe

Seit 1996 wird der Einkaufsmanagerindex (EMI) monatlich veröffentlicht und stellt eine Befragung von repräsentativen Einkaufsmanagern dar. Er gilt als konjunktureller Frühindikator. Während Werte über 50 auf konjunkturelles Wachstum oder eine günstige Geschäftslage hindeuten, geht man von Werten unterhalb 50 von einer wirtschaftlich schrumpfenden Situation aus. Werte genau um die 50 Punkte-Marke stellen eine neutrale Situation dar. Der Index orientiert sich dabei stark am „großen amerikanischen Bruder“, dem ISM – verarbeitendes Gewerbe (Purchase Manager Index, manufacturing / PMI).

Veröffentlichung: monatlich – in der ersten Woche des Monats / Bedeutung:  mittel

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Einzelhandelsumsatz

Der Einzelhändler ist aus ökonomischer Sicht ein Marktmittler, man spricht auch vom Intermediär, zwischen Hersteller und Verbraucher. Für die Beurteilung der konjunkturellen Entwicklung und den Ausblick zukünftiger Veränderungen hinsichtlich der inländischen Umfrage von privaten Haushalten hat sich der Einzelhandelsumsatz als nützlicher Indikator erwiesen. Da die Einzelhandelsumsätze auch über Profite und Verluste von Unternehmen auswirken, wird der Indikator an den Finanzmärkten mit mittlerer Aufmerksamkeit beobachtet. Vorrangig entstehen stärkere Bewegungen in den Aktienindizes. Die Auswirkung auf Devisen ist komplexer und teilweise nicht eindeutig.

Veröffentlichung: Wöchentlich – Donnerstags um 14:30 MEZ / Bedeutung: mittel

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Erwerbstätigenzahl

Das Statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlicht monatlich, vierteljährlich und jährlich einen Bericht über die Entwicklung der Erwerbstätigkeit in Deutschland. Problematisch sind hier die monatlichen Veröffentlichungen, da sie auf teilweise unvollständigen Datengrundlagen basieren. Die Erwerbstätigenzahl wird im Rahmen der Arbeitslosenzahl und der Arbeitslosenquote veröffentlicht. Da die Erwerbstätigenzahl alleine wenig Aussagekraft besitzt und erst in Relation zu den Arbeitslosenzahlen gesetzt werden muss, hat der Indikator an sich eher weniger Börsenrelevanz. Anleger achten hier mehr auf die Arbeitslosenquote. Erwerbstätigen- und Arbeitslosenzahlen sind sogesehen die  notwendigen Teilkomponenten zur Berechnung der wichtigen Arbeitslosenquote.

Veröffentlichung: monatlich / Bedeutung: gering bis mittel

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EZB-Präsident / EZB-Zinsentscheid (aktuell Mario Draghi)

Mario Draghi – Aussagen zum Euro vom 26.07.2012

EZB-Zinsentscheid / Pressekonferenz: Mario Draghi – Aussagen zum Euro vom 02.08.2012

EZB-Zinsentscheid / Pressekonferenz: Mario Draghi – Aussagen zum Euro vom 10.01.2013

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EZB-Zinsentscheid / Pressekonferenz: Mario Draghi – Aussagen zum Euro vom 07.02.2013

07.02.2013_Kursreaktion_EURUSD_EZB      07.02.2013_Kursreaktion_EURJPY_EZB     07.02.2013_Kursreaktion_EURAUD_EZB

EZB-Zinsentscheid / Pressekonferenz: Mario Draghi – Aussagen zum Euro vom 02.10.2013

02.10.2013_Kursreaktionen_EURUSD_EURJPY_Draghi

EZB-Zinsentscheid / Pressekonferenz: Mario Draghi – Aussagen zum Euro vom 07.11.2013

Kursreaktionen_EZB_Zinsentscheid_07.11.2013_EURUSD_EURJPY_EURAUD

Kursreaktionen_EZB_Zinsentscheid_07.11.2013_EURGBP_DAX

EZB-Zinsentscheid 02.05.2013 / Pressekonferenz: Mario Draghi – Leitzinssenkung von 0,75 auf 0,50 Prozent:

httpv://www.youtube.com/watch?v=0Ql25QBgKpc

 

Veröffentlichung: monatlich / Bedeutung: hoch bis extrem

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Erzeugung im Produzierenden Gewerbe

Der Produktionsindex misst die monatliche Leistung des Produzierenden Gewerbes in Deutschland. Aufgrund seiner zeitnahen tiefgründigen Gliederung gilt er als Frühindikator für die zukünftige konjunkturelle Entwicklung. Das Statistische Bundesamt misst jeden Monat bei Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit mindestens 50 Beschäftigten und mehr als 5400 Erzeugnissen die Produktion. Ausgehend von meinen Erfahrungswerten lässt sich die Beeinflussung auf die Finanzmärkte als untergeordnet bzw. gering einstufen.

Veröffentlichung: monatlich / Bedeutung: eher gering

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Exporte (saisonbereinigt)

Beim Export werden Waren und Dienstleistungen in ein anderes Land transferiert bzw. verkauft. Deutschland gilt als Exportweltmeister, da es seit circa 50 Jahren mehr Waren und Dienstleistungen exportiert, als importiert. Das führt zu einem positiven Außenbeitrag (:=Nettoexport). Die Höhe dieser Nettoexporte wird aus ökonomischer Sicht auch oft als Indikator der Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Ländervergleich gesehen. Steige Exporte sind für die deutsche Wirtschaft wachstumsförderlich, da einerseits die Exportnachfrage und andererseits die deutsche inländische Nachfrage befriedigt werden muss. Der Anteil der Nettoexporte bezogen auf das deutsche BIP ist relativ hoch. Ebenso spielen die Nettoexporte bei der Berechnung des BNE (Bruttonationaleinkommen) eine Rolle, da die Berechnung des BNE aus dem BIP + Nettoeinkommen aus dem Ausland besteht.

Veröffentlichung: monatlich – um den 10. bis 15. jeden Monats um 8:00 MEZ/ Bedeutung: eher gering

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GfK-Konsumklima-Index

Der „GfK-Index“ ist das Ergebnis einer Umfrage der GfK (:= Marktforschungsinstitut – Gesellschaft für Konsumforschung SE – ISIN: DE0005875306) von 2000 ausgewählten Personen, die nach ihren Einkommens- und Konsumerwarten hinsichtlich der kommenden 12 Monate befragt werden. Konsumbereitschaft und Erwartungen zum allgemeinen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung stehen ebenfalls im Fokus. Da das Konsumverhalten der Deutschen maßgeblich ausschlaggebend für die zukünftige konjunkturelle Entwicklung Deutschlands ist, erfährt der GfK-Index an den Märkten einen hohen Stellenwert. Eine gedämpfte Konsumhaltung bezogen auf Investition kann zum Beispiel nachhaltige negative Wirkungen auf Unternehmensumsätze- und Gewinne haben. Besonders Revisionen vergangener Monate können erhebliche Schwankungen auslösen. Somit brigt der GfK-Index teilweise hohes „Überraschungspotenzial“. Der Fokus der GfK-Umfrage liegt direkt auf dem Verbraucher und weniger auf Unternehmensvorständen oder Firmenchefs repräsentativer Unternehmen. Siehe auch Verbrauchervertrauen, Conference Board (Consumer Confidence) und Verbrauchervertrauen/-sentiment der Universität Michigan (University of Michigan Surveys of Consumers)

Veröffentlichung: monatlich – in der Regel am vorletzten Tag des Monats um 8:00 MEZ / Bedeutung: eher gering

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Großhandelspreise

Die Großhandelspreise werde als Indikator für die zukünftige Inflationserwartung angesehen. Die Preisveränderungen werden durch Einzelhändler teilweise an die Verbraucher weitergegeben. Das muss nicht im vollem Umfang geschehen. Trotz Hoher Großhandelspreisanstiege kann es aufgrund des Konkurrenzdrucks dazu kommen, dass die Preise nicht vollständig erhöht beim Verbraucher ankommen. Dennoch gelten Teuerungsraten bei den Großhandelspreisen als erste Vorboten einer inflationären Entwicklung. Des weiteren gilt der Großhandelspreis-Index als Vorläufer für die Verbraucherpreise. Nennenswerte Beeinflussungen auf den DAX konnte ich bislang nicht feststellen. Es kam lediglich zu kleineren Auswirkungen im EURUSD-Wechselkurs, die sich aber auch in Grenzen hielten.

Veröffentlichung: monatlich / Bedeutung: gering

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Handelsbilanzsaldo

Das Handelsbilanzsaldo wird im Rahmen der Handelsbilanz Deutschlands ausgewiesen. Als exportstarke Wirtschaft weißt Deutschland regelmäßig Handelsbilanzüberschüsse vor. Dieser liegt vor, wenn die Exporte (Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen) die Importe (Einfuhren von Waren und Dienstleistungen) wertmäßig übersteigen. Die Höhe des Handelsbilanzsaldos wird als Indikator für die deutsche Wettbewerbsfähigkeit interpretiert, da das Land seine Produkte nicht nur im Binnenhandel, sondern auch auf dem Weltmarkt verkaufen kann.

Veröffentlichung: monatlich / Bedeutung: eher gering

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ifo-Geschäftsklimaindex

Ähnlich wie der GfK-Index ist der ifo-Index das Ergebnis einer Umfrage von circa 7000 deutschen Unternehmern aus dem produzierenden Gewerbe, Groß- und Einzelhandel. Die Umfrage wird vom ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. (Wikipedia: LINK) monatlich durchgeführt und im selben Monat veröffentlicht. Daraus ergibt sich eine vergleichsweise geringe Verzögerung zwischen Ermittlung der Umfrageergebnisse und Veröffentlichung. Somit gilt der iFo-Index als sehr guter Frühindikator für die deutsche Wirtschaft, weshalb er von den Märkten hohe bis sehr hohe Aufmerksamkeit erfährt. Revisionen vergangener Monate sind im Gegensatz zum GfK-Index eher unüblich. Siehe auch ISM – verarbeitendes Gewerbe (Purchase Manager Index, manufacturing / PMI), ISM – dienstleistendes Gewerbe (Non-Manufacturing Index / NMI), NY Empire State FED Konjunktur Index(Empire State Manufacturing Survey) und Philadelphia FED Konjunktur Index (Philadelphia Fed Survey).

Veröffentlichung: monatlich – in der Regel in der vierten Woche des Monats um 10:00 MEZ / Bedeutung: hoch 

Kursreaktionen: ifo-Index vom 24.04.2013 – 10:00 Uhr MEZ – DAX & EURUSD

Kursreaktionen_Ifo_Index_24.04.2013_10_uhr_eurusd_dax

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Importe (saisonbereinigt)

Der Import bezeichnet die Einfuhr von ausländischen Waren und Dienstleistungen. Deutschland als einer der größten Industrienationen ist maßgeblich auf Rohstoffimporte angewiesen. Um einen stabilen Import zu sichern sorgt zum einen die EU-Integration und zum anderen eine Vielzahl internationaler Handelsabkommen. Steinkohle, Rohöl, Eisen- und Metallerze als Importgüter sind hier maßgeblich zu nennen. Die wichtigsten Handelspartner der Deutschen sind wie folgt aufgeteilt: circa 60% EU-Länder, circa 10% USA, 4-5 % Japan, Schweiz 4%, Rest ASEAN-Staaten. Die Importe werden in der Regel mit den Exportzahlen interpretiert, sowie dem Handelsbilanzsaldo. Siehe auch Importpreise.

Veröffentlichung: monatlich / Bedeutung: gering

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Importpreise

Veränderte Importpreise wirken sich auf den Nettoexport beziehungsweise auf das BNE aus. Siehe auch Exporte. Höhere Importpreise können zu einer steigenden Inflation führen und belasten somit die deutsche Handelsbilanz. Damit verbunden ist die Stärke/Schwäche bzw. Auf/Abwertung der deutschen Währung, dem Euro. Aus der Erfahrung heraus wirkt sich dieser Indikator weniger auf den DAX aus, sondern mehr auf den Devisenhandel. Allerdings halten sich die Schwankungen des EUR/USD-Wechselkurses in Grenzen, womit ich dem Indikator nur eine „eher geringe“ Bedeutung zuordnen will.

Veröffentlichung: monatlich / Bedeutung: gering

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Insolvenzen

Die Veröffentlichung der Insolvenzen in Deutschland zeigen, dass es hierbei um ein Problem bei kleineren und mittelständischen Betrieben handelt. Der volkswirtschaftliche Schaden, welcher dabei entsteht, sollte nicht leichtfertig unterschätzt werden. Dennoch stehen die kleinen und mittelständischen Betriebe weniger im Fokus der Anleger womit die Insolvenz-Zahlen mehr oder weniger in den Hintergrund geraten. Mir sind bislang keine nennenswerte Schwankungen beim DAX oder EURUSD aufgefallen, die durch eine Veröffentlichung der Insolvenzen verursacht wurde. Daher stufe ich die Bedeutung für die Finanzmärkte als eher gering ein.

Veröffentlichung: monatlich / Bedeutung: gering

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Leistungsbilanzsaldo

Die Leistungsbilanz bzw. Saldo umfasst internationale Warenströme zwischen In- und Ausland im Rahmen einer volkswirtschaftlichen Zahlungsbilanz. Der Saldo der Leistungsbilanz stellt eine wichtige ökonomische Größe zur Bewertung der Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft dar. (Saldo: Differenz zwischen Soll- und Habenseite – in diesem Fall zwischen Warenexport und Warenimport, so wie Kapitalimport und Kapitalexport). Entscheidend ist hier der Differenzwert von Import und Export, also für wie viel Kapital Waren importiert (gekauft) und exportiert (verkauft) wurden. Darüber hinaus ist das Leistungsbilanzsaldo ein guter Indikator für die Stabilität einer Währung. Siehe auch Current Account Balance.

Veröffentlichung: vierteljährlich / Bedeutung: gering

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Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe

Laut dem Statistischen Bundesamt sind die Indizes des Auftragseingangs und Umsatzes für das deutsche Verarbeitende Gewerbe ein wichtiger Indikator für die Einschätzung der zukünftigen konjunkturellen Lage. Der Bericht wird monatlich veröffentlicht und berechnet sich aus den getätigten Umsätzen bzw. fest fixierten Aufträgen. In der Regel erfolgt die Veröffentlichung 5 Wochen nach Ende des Berichtsmonats. Warum man hier im Allgemeinen von einem „wichtigen“ Konjunkturindikator spricht, ist mir persönlich nicht ganz klar. Zumindest blieben in der Vergangenheit die Ausschläge an den Finanzmärkten, vorrangig DAX und EURUSD, eher gering. Aus diesem Grund erfolgt auch die Einstufung der Einflusswirkung.

Veröffentlichung: monatlich / Bedeutung: gering bis mittel

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Umsatz und Aufträge im Bauhauptgewerbe

Der Monatsbericht im Bauhauptgewerbe wird vom Statistischen Bundesamt herausgegeben und soll der kurzfristigen konjunkturellen Einschätzung des Bauhauptgewerbes dienen. Dieser Bericht wird darüber hinaus auch zur Berechnung weiterer Indikatoren verwendet (z. B.  Auftragseingangsindizes).

Veröffentlichung: monatlich-vierteljährlich-jährlich / Bedeutung: gering

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Verbraucherpreise (endgültig)

Die Verbraucherpreise gelten als wichtiger Indikator hinsichtlich der Beurteilung der konjunkturellen Lage. Für die Berechnung liegt ein bestimmter Warenkorb zugrunde. Dabei geht es darum die Teuerungsrate zu bestimmten. Der „VPI“ (Verbraucherpreisindex) misst die durchschnittliche Preisentwicklung von Waren und Dienstleistungen. Er ist wenn man so will, der kleine Bruder des großen amerikanischen „Inflationsrate CPI (Consumer Price Index)“. Anders als bei CPI habe ich persönlich keine großartigen Schwankungen während der Veröffentlichung miterlebt und stufe ihn daher nicht wie den CPI auf hoch, sondern auf gering bis mittel ein. Diese Einschätzung wird bei zukünftigen Veröffentlichungen genau beobachtet und gegebenenfalls korrigiert.

Veröffentlichung: monatlich  / Bedeutung: gering  bis mittel

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ZEW-Konjunkturerwartungen

Der „ZEW“ oder auch „ZEW-Index“ ist ähnlich wie der ifo-Index ein Frühindikator, der das Resultat einer Befragung von circa 350 Analysten und institutionellen Anlegern darstellt. Im Fokus der Befragung stehen Konjunktur- und Finanzmarktentwicklungen für die nächsten 6 Monate. Der ZEW-Index berechnet sich durch die Differenz der abgegebenen positiven und negativen Antworten. Darüber hinaus gibt der ZEW erste Hinweise wie der später im Monat veröffentliche ifo-Index ausfallen könnte, allerdings zeigt sich der ZEW schwankungsintensiver. Kurzum kann der ZEW als kleiner Vorläufer des Ifo-Index gesehen werden. Kritischer als der ifo wird der ZEW betrachtet, da hier nicht Unternehmer, sondern (Finanz-)Analysten befragt werden. Da Analysten teilweise zum Herdentrieb neigen, schlussfolgern einige Kommentatoren, dass es sich mehr um ein Stimmungsindikator der Analysten und weniger der wirtschaftlichen Lage Deutschland handelt.  Mir ist aufgefallen, dass der DAX teilweise sehr intensiv auf die Zahlen reagieren kann.

Veröffentlichung: monatlich – zeitlich vor dem ifo-Index / Bedeutung: mittel bis hoch

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Andere Länder / Sonstige Daten:

Kursreaktion: GBP/USD – GBP/CAD – GBP/AUD auf BIP-Zahlen (25.04.2013)

Kursreaktion_GBP_BIP_25.04.2013_10_30_MEZ

Videoform:

httpv://www.youtube.com/watch?v=aj-H3yKDpqU

Veröffentlichung: vierteljährlich / Bedeutung:  hoch

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Kursreaktion: GBP/USD – EUR/GBP – GBP/AUD auf das BOE-Notenbankprotokoll (22.05.2013)

Kursreaktion_GBP_Notenbankprotokoll_22.05.2013_10_30_MEZ

Videoform:

httpv://www.youtube.com/watch?v=yX_e5uKhuMg

Veröffentlichung: monatlich / Bedeutung: hoch

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Kursreaktion: GBP/USD – GBP/JPY – GBP/AUD auf die Arbeitslosenquote (13.11.2013)

Kursreaktion_England_Arbeitslosenquote-GBPUSD-GBPJPY-GBPAUD-13.11.2013-1030

Veröffentlichung: monatlich / Bedeutung: hoch

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Kursreaktion: GBP/USD – GBP/JPY – GBP/AUD auf den Bank of England Inflationsbericht (13.11.2013)

Kursreaktion_England_BOE-Inflationsbericht_GBPUSD-GBPJPY-GBPAUD-13.11.2013-1130

Veröffentlichung: monatlich / Bedeutung: hoch

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Kursreaktion: AUD/USD-AUD/JPY-AUD/NZD-AUD/CAD-EUR/AUD-GBP/AUD – RBA Zinsentscheid (07.05.2013)

Kursreaktion_AUD_RBA_Zinsentscheid_6_30_07.05.2013

Veröffentlichung: monatlich / Bedeutung: hoch

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Kursreaktion: Australien – Arbeitslosenquote – AUD/USD-AUD/JPY-AUD/NZD – (09.05.2013)

Kursreaktion_Australien_Arbeitslosenquote_3_30_09.05.2013

Veröffentlichung: monatlich / Bedeutung: hoch

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Kursreaktion: Australien – Arbeitslosenquote – AUD/USD-AUD/JPY-EUR/AUD (07.11.2013)

Kursreaktion_AUD_Arbeitslosenquote_07.11.2013_AUDUSD_AUDJPY_EURAUD

Veröffentlichung: monatlich / Bedeutung: hoch

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