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Performancemaximierung ist nicht immer möglich

Das tägliche Streben nach Performancemaximierung und der Kampf um Pips bzw. Punkte bringt Trader dazu, sich einen bestimmten zu…

Optimismus – Der Grundstein zum Erfolg

Die Mentalität des Menschen ist ein wesentlicher Einflussfaktor für den Erfolg oder Misserfolg eines Einzelnen, egal ob im Berufsleben oder Privatleben.

Fehlsignale – Flexibilität und Börsensignale

Der langfristige Börsenerfolg hängt nicht nur von den Gewinner-Trades ab, sondern vor allem vom Umgang mit den Verlusten. Das kann man schön…

Die richtige Positionsgröße für mich

Nahe zu alle Traderanfänger machen den selben Fehler: Indem sie, gepackt von der Gier nach dem schnellen Geld, zu hohe Positionsgrößen wählen…

Risikomanagement

Das Risikomanagement ist neben den technischen Analysenfähigkeit die Basis für langfristigen Tradingerfolg. Achten Tradinganfänger vermehrt auf…

Denke nicht wie ein Spieler, sondern…

Was ist der große Unterschied zwischen einem Spieler und einem Unternehmer? Die Antwort ist, Spieler bleiben nie lange bestehen…

Konto hochtraden oder Gewinne auszahlen?

Viele Trader verfolgen das Ziel, ihr Konto möglichst in kurzer Zeit aufzustocken. Doch stellen wir uns die Frage: Wie viele Trader kennen Sie…

Warum ist das Traden schwer?

Im Bereich der Psychologie hat die Maslowische Bedürfnispyramide große Beachtung gewonnen, das kurz gefasst besagt: Ein Individiuum…

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Performancemaximierung ist nicht immer möglich

Das tägliche Streben nach Performancemaximierung und der Kampf um Pips bzw. Punkte bringt Trader dazu, sich einen bestimmten zu erwirtschaftenden Tagesgewinn einzuplanen, sprich seinen persönlichen Gewinnplan zu erstellen.

Der Vorteil dieses Vorgehens ist mit einer Zielerreichung in einer bestimmten Zeitperiode zu begründen.

Die Nachteile dieses anscheinend positivem Vorgehens, können schwerwiegender Natur sein. Denn es gibt Marktsituationen, die der persönlichen Anlagestrategie nicht zuvorkommend sind und man in diesen Marktsituationen schlicht weg seine Performance nicht maximieren kann, sodass man primär Wert auf Kapitalerhalt und Verlustbegrenzung setzen muss.

Trader, die nun ihre tägliche Performance machen müssen, werden unter Druck geraten. Sie werden anfangen die Punktegenerierung vom Markt erzwingen zu wollen, was mit dem Eingehen von höheren Positionsgrößen zu erreichen versucht wird. Im Endeffekt vernichten solche Aktionen das erwirtschaftete Vermögen von mehreren Handelstagen.

Was meine ich mit: „Die persönliche Anlagestrategie passt nicht zur Marktsituationen?“  Es gibt verschiedene Tradertypen wie Swingtrader, Scalper, Positionstrader, Ausbruchstrader… Um profitabel auf dem Markt agieren zu können, muss jeder der einzelnen Trader auf seine Marktbewegung warten. Vergleichbar mit einem Surfer, der auf seine perfekte Welle wartet. Das heißt; Sie müssen sich im Klaren sein, wo sind meine Stärken?  Wo sind meine Schwächen? Bevorzuge ich Trend-und/oder Seitwärtsphasen? Habe ich Probleme mit Konsolidierungsphasen, Rallyphasen…?

Solang meine gewünschte Marktbewegung nicht eintrifft, ist das Agieren mit kleinen Positionsgrößen oder die passive Teilnahme am Markt empfohlen.

Zusammenfassend kann man sagen:

  • Glauben Sie an Ihre individuelle Strategie

Lassen Sie sich von Anderen, die  Gewinne realisieren und Sie in der gleichen Zeit Verluste machen, nicht beeinflussen.

  • Warten Sie auf Ihre zum Traden nach geeignete Marktbewegung  ab

In, für mich, unpassenden Marktsituationen- Auf die Bremse drücken

In, für mich, passenden Marktsituationen- Gas geben

  • Versuchen Sie Ihren Gewinnplan nicht auf Tagesbasis zu erstellen, sondern auf längere Zeithorizonte wie Monate oder Jahre zu strecken.

Diese Vorgehensweise bringt Sie nicht unter Druck, wenn Sie über Tage nicht den gewünschten Gewinn einfahren.

Mit freundlichen Grüßen,

Vitalij Lukowitsch.

Optimismus – Der Grundstein zum Erfolg

Die Mentalität des Menschen ist ein wesentlicher Einflussfaktor für den Erfolg oder Misserfolg eines Einzelnen, egal ob im Berufsleben oder Privatleben.

Dies gilt auch für den Trading-Alltag: Die meisten Trader kennen die Spielregeln um auf dem Markt (erfolgreich) agieren zu können. Sie halten sich an die Regeln, analysieren die Marktsituation bevor sie Positionen eröffnen. Was dabei aber oft vergessen wird, ist sich selbst zu fragen: Wie geht es mir heute eigentlich? Bin ich gesund oder krank? Habe ich im Augenblick andere Sorgen als mich auf den Markt zu konzentrieren? Aus der Beantwortung dieser und ähnlicher Fragen, kann ich Rückschlüsse auf meine Strategie ziehen. Zum Beispiel:

Fühl ich mich gut, habe ich die letzten Tage den Markt gut getroffen?

– So kann gegebenenfalls heute die Positionsgröße erhöht werden

Fühl ich mich schlecht, private Probleme, den Markt nicht getroffen?

– So ist es besser, die Positionsgröße heute runterzufahren

Traden mit einer optimistischen Grundeinstellung führt Sie zum Erfolg

Eine optimistische Herangehensweise zeigt:

– Ich habe Selbstvertrauen

– Ich glaube an das Funktionieren meiner Strategie

– Ich arbeite konzentrierter

– Ich bin emotional stark

– Ich lasse mich nicht aus meinem Konzept bringen

– Ich bin ausgeglichen

= Erfolg

Wie kann man sich motivieren?

– Spaß:

Sicherlich ein Punkt warum man überhaupt Trader geworden ist. Das Interesse am Kapitalmarktgeschehen muss bestehen

– Was habe ich im Leben schon erreicht:

Zählen Sie Dinge auf, was Sie schon bis jetzt alles im Leben erreicht haben (berufliche- , familiäre erfolge…) – das motiviert Sie

– Aktion bringt Motivation

Was kann meinen inneren Motor jetzt zum Laufen bringen? Ein guter Zuhörer, Leute mit ähnlichen Erfahrungen, einfach mal rausgehen und Sport treiben

Mit freundlichen Grüßen,

Vitalij Lukowitsch.

Fehlsignale – Flexibilität und Börsensignale

Der langfristige Börsenerfolg hängt nicht nur von den Gewinner-Trades ab, sondern vor allem vom Umgang mit den Verlusten. Das kann man schön am Beispiel der Trefferquote darstellen. Nehmen wir an, dass Trader A eine unglaubliche Trefferquote von 80 zu 20 besitzt, er konzentriert sich stark auf die „Gewinner-Trades“ und weniger auf die Verluste. Er wird auf Dauer keinen Erfolg haben, auch wenn er zwar eine hohe Trefferquote besitzt, aber die Verluste nicht sauber und schnell beendet. Oftmals führt das sogar dazu, dass 5 Gewinntrades durch einen riesen Verlusttrade regelrecht aufgefressen werden. Trader B hat im Vergleich zu Trader A vielleicht nur eine Trefferquote von 55 zu 45, daher aber begrenzt er seine Verluste konsequent und lässt seine Gewinne laufen. Das Resultat sind vielleicht mehrere kleinere Verluste, aber dafür große Gewinne. So ist es evt. genau umgekehrt, dass 1 Gewinntrade schon ausreicht um 5 Verlust-Trades auszugleichen. Mit dieser Darstellung zeigt sich, wie wichtig der Umgang mit Verlusten in der Realität ist. In dem hier vorliegenden Artikel möchte ich auf die Verluste eingehen, die durch „Fehl“Signale entstehen.

Verluste entstehen aus vielen Gründen, aber gerade „Fehl“Signale können extrem teuer werden. Der Hintergrund ist folgender: Jeder erfolgreicher Trader handelt seinen Plan. Je länger man tradet, desto ausgefeilter sind in der Regel die Setups und desto besser wird das Trading. Nehmen wir an, dass wir eine lang ausgedehnte Seitwärtsphase haben. Sobald der Kurs aus dieser Phase ausbricht, entsteht ein Signal.

In der Regel sind solche Ausbruchs-Trades sehr profitabel. Zumal die Richtung des Trades vom Markt entschieden wird und auch eigentlich momentumgetragen relativ dynamisch ausbricht. Die Gefahren hierbei sind vielschichtig. Zum ersten lassen sich viele von diesem Chartbild regelrecht beeinflussen: „Der ist long ausgebrochen – jetzt kann es nur long gehen„. Wo wir schon bei Gefahr Nummer 2 wären. Man ist nicht mehr flexibel, da man beeinflusst ist bzw. wurde. Darüber hinaus vergessen viele in dieser „Ausbruchs-Situation“ dass es sich , obwohl es ein gutes Signal darstellt, immer noch um ein Spiel der Wahrscheinlichkeiten handelt. Ich habe Ihnen ein Beispiel mitgebracht, das äußerst eindrucksvoll zeigt, dass EGAL welches Setup Sie auch handeln, Sie immer flexibel sein und den Stop einhalten müssen. (Zum Vergrößern bitte direkt auf die Bilder klicken)

 

Herzliche Grüße,

Ihr Dennis Gürtler.

Die richtige Positionsgröße für mich

Nahe zu alle Traderanfänger machen den selben Fehler: Indem sie, gepackt von der Gier nach dem schnellen Geld, zu hohe Positionsgrößen wählen. Aufgrund dessen erleiden sie früher oder später einen herben Verlust, der oftmals das ganze Kontovolumina kostet.

Wie soll nun die richtige Positionsgröße gewählt werden?

Es ist wichtig die für mich ideale Positionsgröße zu finden: Auf der einen Seite keine zu hohe Positonsgröße- Auf der anderen Seite keine zu niedrige Positionsgröße, sondern eine in der Mitte liegende Positionsgröße.

Zu hohe Positionsgrößen haben den Nachteil, dass ich früher oder später einen Totalverlust erleide und unter ständigem Strom stehe, was nicht grad gesundheitsfördernd ist. Eine zu niedrige Positonsgröße hat den Nachtteil, dass ich das Traden nicht mit einer gewissen Ernsthaftigkeit sehe, damit verbunden lässt die Qualität der Arbeit nach.

Somit gilt, sich eine Positonsgröße zu wählen, bei der…

  • Im Verlustfall, trotzdem normal und gelassen weiter getradet werden kann
  • Ich einem angemessenem Stress ausgesetzt bin, sodass die Ernsthaftigkeit des Tradens nicht verloren geht

Kingt komisch, ist aber wahr. Stress gehört zu jeder Arbeit dazu. Es lässt uns konzentrierter arbeiten und steigert unser Verantwortungsbewusstsein. Wie gesagt, ein positiver Stresspegel, bei dem ich klar denken und handeln kann ohne eine emotionale Achterbahnfahrt durchzumachen.

Weiterhin gilt:

  • Die Kontrolle über mein Risiko habe ich selbst ich in der Hand und kann es steuern.
  • Ich kann mich dazu verleiten meine Positionsgröße zu verkleinern , wenn der Trade sich nicht so entwickel wie ich es mir vorgestellt habe. Zum Beispiel: In dem ich Teilpositionen schließe (Scale out).

Ergänzung (durch Dennis Gürtler):

Egal aus welchen Motiven und Perspektiven man die Positionsgrößenbestimmung betrachtet, bleibt ein zentraler Aspekt immer unverändert: Der Verluststopp darf nicht mehr als 2-4% pro Trade gemessen auf das gesamte Depot betragen. Anhand eines 5.000 Euro Kontos bedeutet das 100 bis maximal 200 € pro Verluststopp. Das heißt: Sie haben einen Spielraum von 200 € zur Verfügung, den Sie nicht überschreiten können. Jetzt kommt die Positionsgröße ins Spiel. Ich kann mit 1 Lot in den Markt gehen. Das bedeutet, dass 1 Pip z.B. im EURUSD 10 USD Wert ist (also circa 8 €). Mit dieser Positionsgröße haben Sie 12,5 bzw. 25 Pips bis zu Ihrer Spielraumgrenze von 100 bzw. 200 Euro. (100 € geteilt durch 8 € = 12,5 Pips – 200€ geteilt durch 8 € = 25 pips). Wenn Ihr Chartsetup MEHR Pips benötigt, dann müssen Sie dementsprechend die Positionsgröße runterschrauben. Grundregel: Je höher die Positionsgröße, desto enger der SL. Je weiter der SL, desto kleiner die Positionsgröße.

Mit freundlichen Grüßen,

Vitalij Lukowitsch.

Risikomanagement – einige Gedanken und Ausführungen

Das Risikomanagement ist neben den technischen Analysenfähigkeit die Basis für langfristigen Tradingerfolg. Achten Tradinganfänger vermehrt auf den “perfekten” Einstieg, wird dem Ausstieg – letztlich der wichtigeren Handlung, weil sie über Gewinn oder Verlust entscheidet- weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Sicherlich ist der Einstieg wichtig, aber über Gewinn oder Niederlage entscheidet immer der Ausstieg. Konzentriert man sich zu stark auf den Einstieg und rechnet wohlmöglich schon die Gewinnpips zusammen, haben viele Trader Probleme den Verluststopp zu ziehen, wenn das Szenario nicht aufgeht. Das Riskomanagement oder auch Moneymanagement garantiert dem Trader, dass er auch morgen traden und die Chancen wahrnehmen kann. Aus Erfahrung lässt sich sagen, dass Trader ohne Moneymanagement auf Dauer nicht am Markt bestehen und verschwinden. Übrig bleiben die soliden Trader, die sich an die Regeln des RM (Risikomanagement) halten konnten und halten. Die Märkte sind volatil, also schwankungsintensiv, spekulativ und teilweise mit hohen Risiken behaftet. Bevor man nur an Profite denkt, sollte man immer den persönlichen Kapitalschutz im Fokus haben. Erst das Konto sicher durch stürmische Zeiten halbwegs verlustfrei beständig segeln und dann kommen die Gewinne meist von alleine. Risikomanagement ist letztlich keine definierbare Handlung als solche, weil sie im Kopf des Traders stattfinden muss.

Dafür gibt es keinen “Indikator” der ein Signal generiert. Es ist eine Frage der Haltung, gegenüber sich selbst, seinen Regeln, dem Markt und der Vernunft auch morgen noch traden zu können bzw. es zu wollen. Manchmal ist es schon fast wie ein Charakterzug sich selbst nicht mit dem Verlusttrade zu identifizieren, sondern die Regeln einzuhalten, nicht weil es man unbedingt will, sondern erkennt, dass es notwendig ist. Dieser Prozess muss reifen, bis man die Regeln letztlich als etwas gutes anerkennt. Verluste schmerzen teilweise, eine Konto bis auf Null zu traden ist um ein vielfaches schlimmer, belastender und nachhaltig prägend. Um zu überleben ist es sinnvoll nicht mehr als 2% pro Trade zu riskieren. Diese Regeln gehen einem so leicht über die Lippen, wie der Spruch Gewinne laufen zu lassen und Verluste zu begrenzen. Was am einfachsten aussieht, ist oft am schwersten. Aus persönlicher Erfahrung komme ich zu dem Schluss, dass Selbstverwirklichung im Traden wohl die innere Befreiung von impulsiven eigenen manipulativen Emotionen ist, welche einen verleiten Regeln nicht einzuhalten. Das Einhalten der Regeln wird darüber hinaus teilweise nicht belohnt, aber das Nichteinhalten kann noch vielfach härter bestrafen. Halten Sie sich einfach dran..es befreit, erspart Nerven und fördert die eigene Gesundheit. Achten Sie dabei auf die richtige Positionsgröße, denn Sie ist der Hebel Ihres persönlichen Stress-Faktors. Ist die Position zu hoch angesetzt, was ein häufiger Fehler ist, kommen Sie früher oder später in den Stress-Margin-Call und da ist bekanntlich Schluss…und zwar endgültig.

Viel Erfolg,

Ihr Dennis Gürtler.

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Denke nicht wie ein Spieler , denke wie ein Unternehmer

Was ist der große Unterschied zwischen einem Spieler und einem Unternehmer? Die Antwort ist, Spieler bleiben nie lange bestehen und verschwinden, sobald das Glück sie verlassen hat. Ein Unternehmer hingegen, bleibt am Markt bestehen. Die Kunst ist die Art und Weise wie mit dem Glück, was wirtschaftlich als Risiko bezeichnet wird, umgegangen wird. Ein Trader kann sich den Unternehmer als Vorbild nehmen. Das Prinzip des Risikomangements. Die maßgebliche Konzentration eines Unternehmers gilt dem Risikomanagement:

Du willst eine Menge Geld machen und bist auch bereit dazu alles zu kaufen, was dich dahin bringt? Nun, das ist zwar ein verständlicher Grund, wird aber dazu führen, dass du extrem gierig wirst und dein Tradingaccount zerstörst. Vielleicht ist es dann besser das Geld gleich nach Vegas zu bringen, um es dort zu verzocken. Dann hast du wenigstens noch Spaß für dein Geld. Aus langjähriger Erfahrung kann man sagen, dass die Gier das größte Problem beim Trading darstellt. So ein Verhalten bestraft der Markt immer..vielleicht gehen paar Trades gut..aber irgendwann schlägt der Markt zu! Versuche daher niemals dein gesamtes Tradingkapital in einen einzigen Trade zu stecken. Wenn Du es doch tust, bist du ein Spieler. Ein Trader geht strategisch zielgerichtet nach einem guten Chance-Risiko-Verhälntis auf die Lauer, er wartet auf eine für ihn günstige Situation. Der Spieler nimmt fast jede “Chance” war. Wenn du erfolgreich sein willst, darfst du nicht wie ein Spieler sein und denken, nicht jede beliebige Chance wahrnehmen und damit nicht auf den Glücksfaktor setzen. Das Glück kommt und geht…wie die Spieler. Der strategische Trader ist beständig und auch derjenige der (übrig) bleibt.
Was macht der Unternehmer richtig, was kann der Trader daraus lernen?
Unternehmer Trader
Risikostreuung: Ein Unternehmer versucht durch Risikostreuung,- vermeidung, – minderung,- überwälzung die Verlustgröße möglichst klein zu halten, aber dennoch renditeorientiert zu handeln. Risikostreuung: Investition in gegenseitig schwach- korrelierte Assetklassen.Risikovermeidung: Lieber kein Trade eingehen, wenn keine guten Setups zu finden sind als hauptsache im Markt positioniert zu sein.

Risikomeidung: Lieber kein Trade eingehen, wenn keine guten Setups zu finden sind als hauptsache im Markt positioniert zu sein.Risikominderung: Teilpositionen oder komplette Positionen unter Berücksichtigung des Moneymangements schließen, sobald der Trade nicht so läuft wie ich es mir vorstelle.

Strategieentwicklung: Ein Unternehmer kennt seine Stärken und Schwächen und leitet daraus die für sich rentable und passende Strategie ab. Auch der Trader soll seine Stärken und Schwächen kennen um daraus die möglichst effektivste Handelsstrategie für sich ableiten zu können.
Kontrolle: Ein Unternehmer kontrolliert seine Prozesse, versucht Fehler zu identifizieren, analysieren, kontrollieren und zu beheben. Vor der Positionierung gilt potenzielle Trademöglichkeiten zu analysieren. Der Trader kontrolliert seine offenen Trades. Speziell Verlusttrades werden analysiert und Fehler behoben
Zielorientierung & Zeitmangement: Ein Unternehmer hat ein realistisches, klar definiertes Ziel unter Betrachtung des Zeithorizont Ziel eines Traders: Rendite.Ziel möglichst realistisch einrechnen. Was mache ich, wenn ich das Ziel nicht erreiche?Verlusttage einplanen, Urlaub= Zeitmanagement.
Permanente Entwicklung der eigenen Persönlichkeit: Fähigkeiten, Gesundheit und Vermögen bestimmen über meine wirtschaftlichen Möglichkeiten. Der Trader ist ein Experte in dem Gebiet „Trading“.Das Volumina meines eingesetzten Vermögens entscheidet über meinen Erfolg oder Misserfolg. Nur ein resistenter, ausgeglichener Mensch hat die optimale Voraussetzung für einen erfolgreichen Trader.

Fazit: Der Trader muss die obengenannten unternehmerischen Fähigkeiten entwickeln um langfristig am Markt bestehen zu können

Mit freundlichen Grüßen,

Vitalij Lukowitsch & Dennis Gürtler.

Konto hochtraden oder Gewinne auszahlen?

Viele Trader verfolgen das Ziel, ihr Konto möglichst in kurzer Zeit aufzustocken. Doch stellen wir uns die Frage: Wie viele Trader kennen Sie persönlich, die ihr Konto aufstocken und auch ihre Gewinne für die schönen Dinge des Lebens ausgeben? Wahrscheinlich nicht viele. Das Gegenteil ist sogar der Fall: Gerade diese Leute sind diejenigen, die am Ende ihr ganzes Vermögen am Markt verlieren. Warum? Weil Sie nach und nach übermutig werden, höheres Risiko eingehen, das Riskikomangement an Bedeutung verliert, sodass die anfänglichen Gewinne aufgefressen werden.

Dieses Art von Trading verleitet Sie in eine emotionale Gefahr. Es ist schlicht weg Gier, das den Menschen dazu verleitet aus 2000 Euro 5000 Euro zu machen und von 5000 Euro 10000 Euro. Folge: Ein Teufelskreis entsteht.

Also lassen Sie sich ihre Gewinne auszahlen!

  • Erst dann schätzen Sie wirklich den Gewinn und den Wert Ihrer Arbeit. So werden Sie immer das Trading als eine ernste Angelegenheit sehen.
  • Tragen Sie was zu Ihrem Wohlstand und Ihrem Glück bei, indem Sie sich oder Ihren Nächsten was kaufen. Das ist doch der Hauptgrund warum wir Traden, um Träume zu erfüllen!
  • Sie wollen nichts konsumieren? Also Investieren.

Betreiben Sie Diversifikation, also Risikostreuung. Legen Sie das gewonnene Geld in andere Assetklassen zum Beispiel Immobilien, Fonds und andere risikoaverse Anlagen an.

  • Für die Unentschlossenen: Lassen Sie sich Teilgewinne auszahlen und mit dem Restgewinn stocken Sie ihr Konto Schritt für Schritt auf.

Herzliche Grüße,

Ihr Vitalij Lukowitsch.

Warum ist das Traden schwer?

Im Bereich der Psychologie hat die Maslowische Bedürfnispyramide große Beachtung gewonnen, das kurz gefasst besagt: Ein Individiuum ist von Natur aus bestrebt seine wachsenden Bedürfnisse zu erreichen und zu sichern. Hieraus lässt sich auch die Motivation eines Menschen ableiten, warum und weshalb ein Mensch etwas tut. Die Bedürfnispyramide ist in 5 hierarchische Stufen aufgebaut. Von unten nach oben muss ein Mensch jede einzelne Stufe in seinem Leben durchlaufen, um das persönliche, “vollkommene” Glück zu erreichen was letzlich die oberste Stufe der Selbstverwirklichung darstellt. Die untere Abbildung zeigt einige Beispiele welche Bedürfnisse erreicht werden müssen, um in die nächst höhere Stufe gelangen “zu können”.

Funktioniert Maslow auch im Tradingbereich?

Ich finde, dass anhand der Bedürfnispyramide ist erkennbar ist, warum das Trading uns Menschen in der Praxis doch so schwer fällt, obwohl die Thematik des Tradings theoretisch nicht unbedingt komplex ist. Das Problem ist, dass die oberste Priorität des Menschen die Sicherheit ist. Sicherheit in Form von Essen, Trinken oder monatlich die Miete zahlen zu können. Doch da das Trading keine Einbahnstraße ist, wird sogar die unterste Stufe der Maslowpyramide nicht abgedeckt. Solang die unterste Stufe nicht abgedeckt ist, ist der Mensch in Gefahr. Dieser Punkt ist auch die Antwort, warum nur ein geringe Teil an Tradern erfolgreich ist. Denn wenn sie sich auf den untersten Stufen bewegen, ist der Börsenhandel immer mit der Angst verbunden möglicherweise alles zu verlieren. Man tradet mit dem gewissen “Druck” etwas aus dem Markt “herausholen zu müssen”. Befreites Traden ist aus meiner Sicht am erfolgreichsten. Das Problem ist nur, erst ein mal dahin zu kommen. Wenn man die Arbeit macht, die man liebt, empfindet man sie nicht mehr als Arbeit. Und wenn sie darüber hinaus monatlich Geld erzeugt, hat man sein Ziel erreicht. Die meisten Menschen bewegen sich auf den unteren Stufen, auf denen auch der meiste Druck herrscht, dieses Level zu halten. Oftmals dreht sich alles nur um Arbeit, Miete, Essen und der Ver such etwas Geld zu sparen. Erst aber wenn man befreit Tradet, sich loslöst von dem Druck der allgegenwärtigen Realität und den Handel nicht erzwingt, kann Trading erfolg versprechen.

An der Stelle auch ein Zitat von Kostolany: ,, Wer viel Geld hat, kann spekulieren. Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat, muss spekulieren.”

Der Weg zur Selbstverwirklichung

Sobald ein Trader aus seinen Fehlern lernt und es schafft nachhaltig Gewinne zu erzielen, kann er die nächsten Stufen erreichen. Traden wird seinen Arbeit, er kann sich materielle Sachen leisten und bekommt Anerkennung für sein Tun. Die Stufe der Selbstverwirklichung ist nicht genau definiert, individuell und am schwierigsten zu erreichen. Die Selbstverwirklichung ist mit Perfektion gleichzusetzen und jeder Mensch hat sein individuelles Bild von dem perfekten Ich. Warum ist es schwer die letzte Stufe zu erreichen? Weil der Mensch von Gier und Größenwahn nie befriedigt sein kann. Ist ein Trader selbst verwirklicht, wenn er aus 10.000 Euro eine Million gemacht hat? Nein, er will nun noch mehr haben…

Mit freundlichen Grüßen,

Vitalij Lukowitsch & Dennis Gürtler.