EINLEITUNG

Die Charttechnik ist eine Analyse des Preis/Zeit-Diagramms. Mit dieser Analysemethode lassen sich präzise Handels-signale erzeugen.

CHARTDARSTELLUNG

In diesem inhaltlichen Abschnitt werden die drei häufigsten Chart-Darstellungen vorgestellt und besprochen.

TRENDLINIEN

Trendlinien sind einer der wichtigsten Werkzeuge innerhalb der Chart-analyse. Hier finden Sie die Definition und einige Nutzungshinweise.

TRENDKANÄLE

Der Trendkanal ist indirekt die “erweiterte” Methode der Nutzung von einfachen Trendlinien.

PUFFERZONEN

Oftmals wird entweder der Linien- oder der Candlestickchart benutzt. Man kann beide allerdings auch kombinieren.

SUPPORT / RESISTANCE

Unterstützungen und Widerstände spielen eine zentrale Rolle beim täglichen Handel. Mit und durch diese entstehen Handelssignale.

FORMATION: FLAGGE

Flaggen sind in der Regel Fortsetzungsformationen, die ein wenig an Parallelogramme erinnern und gegen den vorherrschenden Trend geneigt sind.

FORMATION: RANGE

Eine besondere Variante der Flaggenformation ist die Seitwärtsphase, die auch unter den Name “Range” geläufig ist.

FORMATION: DREIECK

Dreiecke sind wie der Name schon sagt, meist trendfortsetzende Formationen in Gestalt eines Dreiecks.

FORMATION: KEIL

Keile sind im weiteren Sinne “entartete” Dreiecke. Diese beiden Formationen ähneln sich sehr stark, wobei Keile seltener vorkommen

FORMATION: W & M

Sowohl die M- als auch die W-Formation sind in der Regel aussage-kräftige Trendwende-Formationen.

FORMATION: SKS

Die SKS-Formation stellt neben der W- bzw. M-Formation ebenfalls auch oft ein Trend-wendemuster dar.

GLEITENDE DURCHSCHNITTE

Gleitende Durchschnitte werden im Rahmen der Chartanalyse häufig verwendet und sind so etwas wie “dynamische Trendlinien”

FIBONACCI RETRACEMENTS

Bewegungen werden oft um einen bestimmten prozentualen Wert korrigiert. Fibonacci-Zahlen spielen dabei eine wichtige Rolle.

INDIKATOREN

Oftmals werden neben der Chartbetrachtung auch Oszillatoren und Indikatoren verwendet.

CANDLESTICKS

Sicherlich gibt es unterschiedlichste Chart-darstellungen, dennoch sind Candlesticks für die täglichen Trades fast unverzichtbar.

LESENSWERT

In dieser Sektion finden Sie lesenswerte Texte, die zum Themengebiet des Tradings gehören.

VIDEOARCHIV

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Einleitung

Diese Seite geht auf die wichtigsten Inhalte der Charttechnik ein und stellt die gebräuchlichsten Analysemethoden der Charttechnik vor. Bevor Sie jedoch ihre Kenntnisse in diesem Themengebiet vertiefen, lohnt es sich zuvor einen Blick in die Sektion “Ausbildung und Orientierung” zu werfen. Dort werden grundlegende Sachverhalte, Themen und Literaturempfehlungen angesprochen. Darüber hinaus erfahren Sie mehr über die Wahl des Brokers, wichtige Börsenzeiten und handelbare Basiswerte, wie z.B. den EUR/USD oder den DAX.

In dieser Sektion soll es also nun um Charttechnik gehen. Bei Charttechnik oder  Chartanalyse, ferner auch Preis/Zeit-Diagrammanalyse geht es, wie der Name schon sagt, um das Analysieren von Kursverläufen. Dabei stellt sich hier schon die Frage, was ein “Kurs” überhaupt ist.  Der Kurs vereint vorrangig 3 Werte: Preis, Zeit und Volumen. Am Kurs können wir also die Entwicklung des Preises über eine gewisse Zeitspanne(Achse) unter Beachtung des Volumens ablesen.

Chartanalyse_Charttechnik_Kurs_aus_Preis_Zeit_Volumen_Diagramm_copyright

Bei der Chartanalyse geht es vorrangig um die Betrachtung vergangener Kursentwicklungen. Mit Hilfe dieser versucht man dann Prognosen für die zukünftige Entwicklung zu tätigen. Dabei spielen gewissen “Techniken” oder “Eigenschaften” der Kursverläufe eine große Rolle. Im Grundsätzlichen bewegen sich Kurse auf 2 “Arten”. Zum einen gibt es die Impulsbewegung. Diese ist gekennzeichnet durch einen zügigen relativ dynamischen Verlauf. Im Aufwärtstrend sind zum Beispiel die aufwärtsgerichteten Bewegungen meist deutlich stärker, zügiger und volumengetragener als die abwärtsgerichteten Korrekturbewegungen. Womit wir bei der zweiten Art der Bewegung wären. Neben der (Impuls-)Bewegung gibt es die Korrektur-(Bewegung). Diese Korrektur, korrigiert, wie der Name schon sagt, die Impulsbewegung. Ein Kurs setzt sich also aus Impuls- und Korrekturbewegung zusammen.

Chartanalyse_Charttechnik_Trend_Trends_Impuls_Korrektur_Bewegung

Wir wissen nun, dass sich der Kurs aus (Impuls)Bewegung und Korrektur zusammensetzt. Betrachtet man das Zusammenspiel dieser zweier “Arten”, lassen sich interessante “Phänomene” erkennen. Zum Beispiel können sich viele Bewegungen und Korrekturen zu einem Aufwärtstrend zusammenfassen lassen. Daneben gibt es natürlich auch den Abwärtstrend und letztlich auch den Seitwärtstrend. Diese so genannten Trends haben jeweils spezifische Eigenschaften. Der Trend ist somit  ein Kursmuster bzw. ein Kursverhalten im Rahmen der Technischen Analyse. Siehe dazu auch Dow Theorie. Steigende Hoch- und Tiefpunkte definieren einen Aufwärtstrend. Fallende Hoch- und Tiefpunkte bilden einen Abwärtstrend. Die Seitwärtsphase wird durch horizontal gleichbleibende Hochs und Tiefs erzeugt.

Chartanalyse_Charttechnik_Trendarten_Beispiele

Betrachtet man mehrer  dieser Impulse und Korrekturen, können  nicht nur Trends, sondern auch gewisse Formationen entstehen. Man unterteilt dabei häufig in “Forsetzungsformationen”, die häufig ein Korrekturmuster im bisherigen Trendverlauf darstellten und in “Trendwendeformationen”, die häufig ein Trendwechsel des bisherigen Trends einleiten. Den Kurs, im folgenden mit Chart deklariert, kann man auf unterschiedliche Weise darstellen lassen. Vorrangig gibt es 3 Darstellungsweisen: Linien-Chart, Bar-Chart und den Candlestick-Chart. Zusätzlich kann man abgesehen von der Analyse des reinen  Charts auch so genannten Indikatoren und/oder Oszillatoren verwenden. Diese basieren auf mathematischen Formeln und stellen die Information von Preis, Zeit und Volumen oft grafisch anders dar.

Mit Hilfe der Charttechnik versucht man maßgeblich auf 2 Fragen eine Antwort zu finden:

a.) Wie entwickelt sich der zukünftige Kurs?

b.) An welchen Punkten könnte Bewegung entstehen, von der ich profitieren kann.

Neben den verschiedenen Analyse”techniken” wie: Trendlinien, Trendkanälen, markanten Hoch und Tiefpunkten, gleitenden Durchschnitten und Fibonacci-Retracements, gibt es natürlich weitere (untergeordnete) Methoden, den Chart auszuwerten. Das Ziel ist letztlich immer das Selbe. Man versucht die zukünftige Entwicklung des Charts zu prognostizieren und interessante Handelspunkte zu definieren, welche man dann unter der Einhaltung des persönlichen Risk- und Moneymanagements für Trades nutzen möchte. Kurzum: Man analysiert systematisch den Kursverlauf um dann von den daraus resultierenden Bewegungen profitieren zu können.

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Chartdarstellungen

Chartanalyse_Charttechnik_Chartdarstellung_Linienchart

LINIEN-CHARTS

In Liniencharts werden nur die Schlusskurse eines jeweiligen Intervalls (z.B. Tageszeiteinheit, somit Tagesschlusskurs) dargestellt und als “Linie” verbunden. Die Schwankungen innerhalb eines Intervalls sind daher auch nicht einsehbar. Demnach enthält der Linienchart wesentlich weniger Informationen als beispielsweise der Balken- oder Candlestickchart. Dennoch ist der Linienchart interessant, weil er die Aufmerksamkeit auf die Schlusskurse lenkt, die durchaus eine hohe Bedeutung haben können. Man kann den Linienchart aber auch mit der Candlestickdarstellung kombinieren (siehe Pufferzonen).

Chartanalyse_Charttechnik_Chartdarstellung_Barchart_Balken

BALKEN-CHARTS

Im Gegensatz zum Linienchart ist jede Periode als senkrechte Linie dargestellt, an der Eröffnungs-, Schluss, Höchst- und Tiefstkurs ablesbar sind. Somit erhält der Balken-Chart deutlich mehr Informationen als der Linienchart. Ein kleiner waagerechter Strich an der linken Seite des senkrechten “Balken” zeigt den Eröffnungskurs, ein kleiner Strich an der rechten Seite zeigt den Schlusskurs an. Balken-Charts können auch OHLC-Bars genannt werden. (OHLC für open, high, low, close)

Chartanalyse_Charttechnik_Chartdarstellung_Candlestick_Chart

CANDLESTICK-CHARTS

Candlestick-Darstellungen enthalten genauso viele Informationen wie die Balken-Charts, somit also mehr als der Linienchart, sind aber letztlich nur eine andere  “Version” von Balken-Charts. Der große Vorteil hierbei ist die visuelle Interpretation. Muss man bei den Balkencharts schwerfällig immer die kleinen Markierungen suchen, die den Eröffnungs- so wie Schlusskurs definieren, sind Candlesticks entweder grün oder rot eingefärbt. Man erkennt somit auf einen Blick, ob der Schlusskurs über oder unter dem  Eröffnungskurs der jeweiligen Periode liegt. Veränderte der Kurs seine Position kaum oder gar nicht, entsteht nur ein kleiner oder gar kein Körper (Doji). Mehr Informationen und eine Übersicht der wichtigsten Candlestickformationen finden Sie: HIER.

Trendlinien

Chartanalyse_Charttechnik_Trendlinie_Schlusskurse_Linienchart

TRENDLINIE  (LINIENCHART)

Trendlinien sind Verbindungen von Hoch- bzw. Tiefpunkten. Man spricht in dem Falle auch von der Verbindung zwischen “Extrema”. In diesem Beispiel sieht man die Verbindung zweier Tiefs in einem übergeordneten aufwärtsgerichteten  Trend. Da die Trendlinie auf dem Linienchart erstellt wurde, handelt es sich um eine “Schlusskurs”-Trendlinie, da der Linienchart ausschließlich nur Schlusskurse darstellt. (Ausgenommen, man lässt den Linienchart als “Eröffnungskurse” darstellen).

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Chartanalyse_Charttechnik_Trendlinie_Candlestickchart

TRENDLINIE (CANDLESTICKCHART)

In diesem Trendlinienbeispiel wurde ein Candlestickchart benutzt. Hierbei ist zu beachten, dass die Trendlinie an die Tiefstkurse, also an die Dochte der jeweiligen Candlesticks angelegt wurde. Dadurch entsteht verglichen zur “Schlusskurslinie” ein etwas anderer Winkel. Das wiederum kann auf die Generierung von Tradingsignalen Auswirkungen haben, da Signale später oder früher (je nach dem wie steil bzw. flach der “neue” Winkel ist) auftreten. Die Kombination aus Linienchart-Trendlinie (Schlusskurslinie) und Candlesticklinie kann als “Trendlinienpufferzone” benannt werden.

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Trendkanäle

Chartanalyse_Charttechnik_Trendkanal_Candlestickchart

TRENDKANÄLE MIT DEM CANDLESTICKCHART

Trendkanäle sind, wenn man so will, die erweitere “Version” von Trendlinien. Dabei zieht man zunächst eine Trendlinie hier von Punkt (1) nach Punkt (2) und projiziert diese Trendlinie dann auf nachfolgende Tiefs, wie in dem Beispiel auf den Punkt (3) und (4). Interessant wird es, wenn man umgekehrt  vorgeht und zusätzlich  die Tiefpunkte verbindet und dann auf die Hochs projiziert. Man kann also zuerst von den Hochs auf die Tiefs, und von den Tiefs auf die Hochs Trendlinien projizieren. So erhält man unterschiedliche oder anders gesagt “kombinierte”  Trendkanäle mit teilweise leicht unterschiedlichen Winkeln. In diesem Beispiel haben wir die Trendlinien auf der Basis der Candlestickdarstellung gezogen und somit die Dochte, bzw. Lunten der jeweiligen Candlesticks benutzt.

Chartanalyse_Charttechnik_Trendkanal_Schlusskurse_Linienchart

TRENDKANÄLE MIT DEM LINIENCHART

Obwohl die meisten Trader den Candlestickchart verwenden, ist es dennoch sinnvoll auch den Linienchart in seine Analyse miteinzubeziehen. Warum das sinnvoll ist, erkennt man an den gültigen Trendlinien im linken Bild. Das Einzeichnen von Trendkanälen funktioniert hier nach dem gleichen Prinzip. Man verbindet Hochpunkte und projiziert diese auf markante Tiefpunkte, alternativ und/oder ergänzend kann man auch Tiefpunkte zuerst verbinden und dann auf die Hochpunkte projizieren. Das Ergebnis sind dann im Winkel leicht veränderte Kanäle. Interessant wird es, wenn man sowohl die Kanäle aus dem Linienchart, als auch die Kanäle aus dem Candlestickchart verwendet. Dabei entstehen so genannte “Pufferzonen”. Dazu aber mehr in der entsprechenden Sektion.

Pufferzonen

Chartanalyse_Charttechnik_Pufferzone_Trendlinie_Beispiel

PUFFERZONE DURCH TRENDLINIEN

Wie bereits erwähnt kann man Trendlinien aus den lokalen Hoch- bzw. Tiefpunkten ermitteln. Des weiteren können diese Trendlinien sowohl aus dem Linien- als auch aus dem Candlestickchart erzeugt werden. Kurse halten sich jedoch nicht immer perfekt an gezogene “einfache” Trendlinien, sodass es sinnvoll sein kann, beide Trendlinien (aus den 2. unterschiedlichen Chartdarstellungen) zu verwenden. Der Platz zwischen den “verschiedenen” Trendlinien, wird als Pufferzone bezeichnet.

Chartanalyse_Charttechnik_Pufferzone_Trendkanal_Beispiel

PUFFERZONEN DURCH TRENDKANÄLE

Projiziert man sowohl die Linienchart-Trendlinie, als auch die Candlestick-Trendlinie auf die jeweiligen Tiefs- bzw. Hochpunkte (Linienchart-Trendlinie auf “Linienchart-Tief(Hoch)punkte” und Candlestick-Trendlinie auf die Dochte [Candlestickchart-Tief(Hoch)Punkte]) erhält man einen “erweiterten” Trendkanal mit jeweils einer Pufferzone am unteren bzw. oberen Teil des Trendkanals.

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Traden lernen: Video 3 – Trendkanäle & Pufferzonen [HD]

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Chartanalyse_Charttechnik_Pufferzone_Trendkanal_Beispiel_mit_Candlestickformationen

PUFFERZONE(N) IN KOMBINATION MIT CANDLESTICKFORMATIONEN

Unabhängig davon, ob man jetzt eine Pufferzone mit Trendlinien, oder mehrere Pufferzonen durch Trendkanäle nutzt, kann man die entstandenen Pufferzonen mit Candlestickformationen kombinieren. Dabei ist es natürlich sinnvoller sich eher auf die Pufferzonen inklusive der Candlestickformation(en) in Trendrichtung zu fokussieren als gegen den vorherrschenden Trend zu agieren. Mehr zum Thema Candlesticks und Candlestickformationen finden Sie im übrigen HIER.

SUPPORT & RESISTANCE (Unterstützung und Widerstand)

In dieser Sektion möchten wir das Thema der Unterstützungen und Widerstände aufgreifen. Vorab sei jedoch gesagt, dass dieses  Themengebiet sowohl umfangreich als auch vielfältig ist. Es ist daher äußerst ratsam sich daher mit bestimmter Fachliteratur auseinanderzusetzen, welche diese Themen umfassend darstellen. Ein empfehlenswertes “Standard”-Werk ist zum  Beispiel von John Murphy – Technische Analyse der Finanzmärkte. Mehr dazu können Sie unter “Ausbildung und Orientierung” erfahren, speziell unter “Literaturempfehlungen“.

Um sich diesem Thema zu nähern, ist es sinnvoll sich noch mal mit “dem” “Grundsätzlichen” auseinanderzusetzen. Ein Kurs, unabhängig davon, ob es sich nun um einen Aktienkurs oder einen Devisen(Wechsel)-Kurs handelt, setzt sich aus Bewegung und Korrektur zusammen. Mehrere dieser Bewegungen und Korrekturen bilden Trends. Trends werden definiert durch spezielle Abfolgen von Hoch- und Tiefpunkten. Beispielsweise besitzt ein aufwärtsgerichteter Trend (Aufwärtsmarkt oder auch Longtrend genannt) eine Abfolge von steigenden Hochs und steigenden Tiefs.  In einem Short-Trend sind fallende Hoch- und fallende Tiefpunkte charakteristisch. Der Seitwärtstrend zeichnet sich dadurch aus, dass sich die jeweiligen Hochpunkte an einem Kurslevel bzw. Tiefpunkte an einem gewissen Kursniveau befinden. Das sind  pauschale universell gültige Aussagen, die aber im Detail noch vielfältig ausgearbeitet werden muss. Besonders die Frage nach den Zeiteinheiten spielt hier eine wichtige Rolle so wie das Zusammenspiel dieser verschiedenen Zeiteinheiten. Was wir also hier besprechen gilt als Impuls zu sehen und kann der vielfältigen Ausprägung von Trends nicht ausreichend gerecht werden.

Unterstützungen sind ferner definiert Kursmarken(Preisniveaus) an dem eine höhere Wahrscheinlichkeit(Bereitschaft) vorhanden ist, den aktuellen Preis zu kaufen, als zu verkaufen. Unterstützungen können vielfältig definiert werden. Es hängt natürlich auch davon ab, mit welchen technischen Hilfsmittel man agiert. Eine Unterstützung kann z.B. auch mit dem so genannten Ichimoku Indikator oder auch mit gleitenden Durchschnitten definiert werden.

Widerstände sind ferner definiert Kursmarken(Preisniveaus) an dem eine höhere Wahrscheinlichkeit(Bereitschaft) vorhanden ist, den aktuellen Preis zu verkaufen, als zu kaufen. Völlig undifferenziert und grob kann man daher fürs Erste zusammenfassen, dass es im Rahmen der Chartanalyse darum geht, Unterstützungen herausfinden, an denen man kaufen möchte bzw. Widerstände zu finden, an denen man verkaufen möchte. Das gilt wiederum allgemein, ist aber abhängig von der jeweiligen Situation. In aufwärtsgerichteten Trends ist es sinnvoller sich auf Long-Trades zu konzentrieren, während man in abwärtsgerichteten Trends eher die Short-Trades fokussieren sollte.

Vertiefend kann man diesbezüglich auch noch diese Videos ein mall anschauen:

Traden lernen: Video 1 – Einstieg, Trends, Trendlinien (20:18) [HD] (Remake)
http://www.youtube.com/watch?v=h-fwV_6kgQI

Handelssysteme: Strategie 01 – Treppensteigen [HD] – http://www.youtube.com/watch?v=r9icFZfnrAU

Erweiterungskurs: Video 04 – Breakout-Trading [HD]http://www.youtube.com/watch?v=YRgJzCM6nbY

In dieser Sektion möchte wir uns hauptsächlich auf die Unterstützungen und Widerstände konzentrieren, die durch lokale Hoch- bzw. Tiefpunkte so wie durch Trendlinien erzeugt werden können. Fangen wir also bei “horizontalen” Unterstützungen und Widerständen an, die durch Reaktionshoch- als auch Tiefpunkte entstanden sind. Ein anschauliches Beispiel von Unterstützungen und Widerständen lässt sich z.B. im Chart des französischen Aktienindex “CAC40? aufzeigen.

Chartanalyse_Charttechnik_Support_and_Resistance_Unterstuetzung_Widerstand

Die “Funktionsweise” bzw. die “Eigenschaften” von Unterstützungen und Widerständen lassen sich auf am folgenden Chart visuell nachvollziehbar einsehen:

Chartanalyse_Charttechnik_Support_and_Resistance_Unterstuetzung_Widerstand_2

Ein weiteres Beispiel von Unterstützungen und Widerständen sieht zum Beispiel so aus:

Chartanalyse_Charttechnik_Support_and_Resistance_Unterstuetzung_Widerstand_3

Wie man Unterstützungen und Widerstände nun “horizontal” definieren kann, wird auf der Basis lokaler Extrema (Hoch- bzw. Tiefpunkte) in den vorhergehenden Beispiel deutlich. Eine andere Methode ist natürlich Unterstützungen und Widerstande anhand von Trendlinien und/oder Trendkanälen zu definieren. Dazu können wir das bereits genutzte Bild aus der Sektion “Pufferzonen” verwenden. Es ist dabei immer ratsam, egal wie man die jeweiligen Unterstützungen und/oder Widerstände nun herleitet, Candlestickformationen zu wenden, welche anzeigen können, ob die anvisierte Unterstützung vom “Markt” akzeptiert bzw. “honoriert” wird – kurzum, ob der Markt an “dieser” Stelle überhaupt reagiert.

Chartanalyse_Charttechnik_Pufferzone_Trendkanal_Beispiel_mit_Candlestickformationen

Die “perfekte” Unterstützung bzw. den “perfekten” Widerstand gibt es so nicht. Die Chartanalyse operiert mit Wahrscheinlichkeiten und auch die “beste” Unterstützung kann versagen, so dass es absolut notwendig ist, seinen Trade, egal wie gut das Setup auch aussehen mag, mit einem Stopp Loss zu schützen. Eine häufige Fehlerquelle liegt oft darin, Setups unterschiedlich stark zu gewichten. Bei dem einen Setup wird extrem wenig eingesetzt, bei dem anderen Setup wiederum viel. Mal stoppt man weit weg, mal eng. Wichtig ist zu Anfang sich auf eine Positionsgröße zu fokussieren, die sowohl im Rahmen des Moneymanagements sinnvoll ist als auch zur Kontogröße passt. Mit der Zeit verbessert sich das Handelssystem, so dass man Unterstützungen und Widerstände qualitativ einschätzen kann, wobei man da auch mit Vorbehalten agieren sollte. Oftmals werden Unterstützungen oder Widerstände als absolut angesehen. “Der muss doch hier drehen…”. Dabei werden dann “blind” Positionen aufgebaut und es wird nicht abgewartet, ob es an diesem Punkt überhaupt Candlestickformationen gibt, die auf die gewünschte Bewegung hindeuten. Daher gilt auch hier eine alte Börsenweisheit: Verheirate dich niemals mit einem Trade oder einem Trend. Grundlage und Basis des spekulativ ausgerichteten Tradings nach  Chart- und Markttechnik ist immer noch eine Annahme aufgrund von erhöhten oder verminderten Wahrscheinlichkeiten. Darüber hinaus erfordert das Vorgehen auch Geduld. Es ist nicht verkehrt wirklich auf das Setup zu warten. Sätze wie: “Ich gehe jetzt schon in den Markt, egal ob der noch X Punkte Platz hat” verschlechtern Trade auf vielerlei Hinsichten. Zum einen erhöht es in der Regel die Stopdistanz. Wenn also bei gleichbleibender Tradegröße vorschnell in den Markt gegangen wird, belastet es das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV). Zum anderen “hängt” man in einem Trade, der aber “eigentlich” noch “Platz” bis zur gewünschten Unterstützung oder zum Widerstand hat. Das wieder kann die Psyche eines Traders unnötig unter Druck bringen. Erst recht, wenn die Positionen zu groß gewählt wurden.

Sinnvoll ist auch die Kombination verschiedenster Unterstützungen und Widerstände. Es muss kein “entweder” “oder” vorherrschen. “Optimal” ist z.B. eine Unterstützung, wenn diese aus mehreren “Techniken” besteht. Wenn zum Beispiel eine Unterstützung vorliegt aus: dem letzten Hoch oder Tief, einer Trendlinie und vielleicht sogar noch einem gleitenden Durchschnitt. Je mehr “unterschiedliche” Unterstützungen sich auf einem gewissen Kurslevel zentrieren, desto eher kann man davon ausgehen, dass das Setup qualitativ “wertig” ist.

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Traden lernen: Video 5 – Puffer- und Clusterzonen [HD]http://www.youtube.com/watch?v=9s3mDAuRVz4

Kursformation: Flaggen

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BULLISCHE FLAGGE (BULL FLAG / BULLISH FLAG)

Bei der (bullischen) Flagge handel es sich um eine so genannte Fortsetzungsformation. Sie kommt häufig vor und liefert in der Regel zuverlässige Signale. Die bullische Flagge stellt eine Art “Pause” im vorherrschenden aufwärtsgerichteten  Trend dar. Zuvor erfolgte meist ein rascher Anstieg, der nun korrigiert wird. Eher seltener wird durch die Flagge ein Trendwechsel eingeleitet. Nimmt das Volumen während der Flagge eher ab, sollte es beim  Ausbruch wieder deutlich ansteigen. Oftmals besteht die Gefahr, dass die Flagge länger “läuft” als erwartet oder man vermeidlich “bullische” Flaggen in einem intakten Abwärtstrend handelt. Bei der Kurszielbestimmung der neuen Ausbruchsbewegung, kann man sich entweder an der Höhe der Flagge oder aber auch an der Länge der vorherigen Bewegung orientieren.

Erweiterungskurs: Video 01 – Flaggen [HD]

http://www.youtube.com/watch?v=CneT0sMe83U

Chartanalyse_Charttechnik_Formation_bearflag_baerische_Flagge_Theorie_Praxis

BÄRISCHE FLAGGE (BEAR FLAG / BEARSIH FLAG)

Die bärische Flagge stellt natürlich ebenso wie die bullische Variante eine Kursfortsetzungsformation dar, die ebenfalls verlässliche Signale generiert. Bärische Flaggen tauchen vorrangig in Abwärtstrends auf und sollten daher auch in Shortrichtung gehandelt werden. Seltener werden Trendwendeprozesse eingeleitet. Oftmals erfolgen im Abwärtstrend stärkere Shortbewegungen, die dann mit der Bärischen Flagge konsolidiert werden. Somit stellen sie eine Art “Pause” bzw. Konsolidierung im Abwärtstrend dar. Während das Volumen während der Flagge typischer abnimmt, sollte es beim Shortdruch dann zügig ansteigen. Bei der Kurszielbestimmung der neuen Ausbruchsbewegung, kann man sich entweder an der Höhe der Flagge oder aber auch an der Länge der vorherigen Bewegung orientieren.

Erweiterungskurs: Video 01 – Flaggen [HD]

http://www.youtube.com/watch?v=CneT0sMe83U

Kursformation: Range (Seitwärtsphase)

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SEITWÄRTSPHASE (RANGE oder auch NEUTRALE FLAGGE)

Die “neutrale” Flagge ist eine “besondere” Ausprägung der Flaggenformation und kann sowohl im Abwärts- als auch im Aufwärtstrend vorkommen. Während bullische beziehungsweise bärische Flaggen seltener Trendwendeformationen und eher Trendfortsetzungsformationen sind, kann die neutrale Flagge sowohl das eine als auch das andere sein. Tendenziell handelt es sich aber meistens eher um die Variante der Trendfortsetzung. Neutrale Flaggen stellen ebenfalls “Verschnaufpausen” oder “Konsolidierungsphasen” im vorherrschenden Trend dar. Von besonderem Interesse ist meistens der dynamische Ausbruch, den man direkt oder per Pullback traden kann. Bei der Kurszielbestimmung der neuen Ausbruchsbewegung, kann man sich entweder an der Höhe der Seitwärtsphase oder aber auch an der Länge der vorherigen Bewegung orientieren.

Kursformation: Dreiecke

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BULLISCHES DREIECK

Das bullische Dreieck ist sehr häufig eine Trendfortsetzungsformation im vorherrschenden übergeordneten Aufwärtstrend und stellt ebenfalls wie die Flagge eine “kurze” Pause im Trendverlauf dar. Kennzeichnend für das bullische Dreieck ist ein Kursmuster aus nahezu gleichbleibenden Hoch- und gleichzeitig steigenden Tiefpunkten. Der Kurs “drückt” so gesehen mit steigenden Tiefpunkten gegen eine  Widerstandsmarke nach oben, bis es zu einem Ausbruch kommt. Dieser ist zugleich auch das Handelssignal. Es handelt sich bei Dreiecken seltener um Trendwendeformation. Bei der Kurszielbestimmung kann man sich an der Höhe des Dreiecks oder aber auch an der Länge der vorher erfolgten Bewegung orientieren.

Chartanalyse_Charttechnik_Formation_baerisches_Dreieck_Theorie_Praxis

BÄRISCHES DREIECK

Ebenfalls wie das Bullische Dreieck ist das Bärische Dreieck eine Konsolidierungs- bzw. Trendfortsetzungsformation, die aber in diesem Fall häufig in abwärtsgerichteten  Trends vorkommt. Seltener handelt es sich bei der Dreiecksformation um eine Trendwendeformation. Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass Dreiecke als Trendwendeformation gar nicht auftreten können. Damit sei lediglich gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Trendfortsetzung höher ist, als die Trendwende. Bei der Kurszielbestimmung kann man sich an der Höhe des Dreiecks oder aber auch an der Länge der vorher erfolgten Bewegung orientieren. In der Regel tauchen Dreiecke weniger häufig auf, als z.B. Flaggen.

Chartanalyse_Charttechnik_Formation_neutrales_Dreieck_Theorie_Praxis

“NEUTRALES” DREIECK

Die Begrifflichkeit des “neutralen” kann hier einen trügerischen  Eindruck vermitteln. Tendenziell handelt es sich bei dem Dreieck immer noch um eine Fortsetzungsformation. Hier kommt allerdings der Punkt hinzu, dass es im Kursverlauf fallende Hoch- als auch steigende Tiefpunkte gibt. Wenn man so will drückt der Kurs einerseits von unten durch die steigenden Tiefs nach oben, wird aber gleichzeitig begrenzt durch die fallenden Hochs. Es baut sich so mit eine gewisse Drucksituation im Chart auf. Bei der Kurszielbestimmung kann man sich an der Höhe des Dreiecks oder aber auch an der Länge der vorher erfolgten Bewegung orientieren.

Kursformation: Keile

Chartanalyse_Charttechnik_Formation_bullischer_Keil_Theorie_Praxis

BULLISCHER KEIL

Keile im Allgemeinen ähneln den Dreiecken stark, dennoch handelt es sich um eine leicht veränderte Version dieser Formation. Sie treten im Vergleich zu Flaggen oder Dreiecken wesentlich seltener auf.  Ferner kann man sagen, dass Keile eine Art Mischform aus Dreieck und Flagge sind. Bullisch geneigte Keile sind häufig gegen den vorherrschenden Trend geneigt. Wenn es um die Signalerzeugung sowie die Kurszielberechnung geht, kann man sich an der Vorgehensweise  bei Dreiecken oder Flaggen orientieren.

Chartanalyse_Charttechnik_Formation_baerischer_Keil_Theorie_Praxis

BÄRISCHER KEIL

Ein Bärischer Keil ist oft gegen den vorherrschenden übergeordneten Abwärtstrend geneigt und stellt ebenso wie der Bullische Keil eine Pause oder auch Konsolidierungsphase dar. Interessant ist bei Keilen nicht nur der direkte Durchbruch (Signalpunkt) sondern auch der Pullback (linkes Beispielbild). Wenn es um die Signalerzeugung sowie die Kurszielberechnung geht, kann man sich an der Vorgehensweise  bei Dreiecken oder Flaggen orientieren. Keile sollte man in der Regel in Trendrichtung handeln, da Trendwendeprozesse durch sie seltener eingeleitet werden.

KURSFORMATION: W UND M (DOUBLE BUTTOM AND DOUBLE TOP)

Chartanalyse_Charttechnik_Formation_Double_Bottom_doppelter_Boden_W-Formation

W-FORMATION (DOUBLE BOTTOM – DOPPELTER BODEN)

Wurden im Vorfeld hauptsächlich Trendfortsetzungsformationen besprochen, die seltener einen Trendwechsel einleiten, stellt die W (bzw. M)-Formation eine starke Trendwendeformation dar. Die W-Formation, oder auch Double-Bottom (doppelter Boden) genannt, kommt vorrangig in Abwärtstrends vor und leitet den Übergang in den neuen Aufwärtstrend ein. Ob es sich wirklich um eine vollständige Bodenbildung handelt, sieht man meist erst beim “Abschluss” der Formation. Die Gefahr besteht eindeutig darin, ständige “W”-Formationen ein einem völlig intakten Abwärtstrends zu suchen und zu traden. Mit einer echten “W”-Formation wird das Muster von fallenden Hoch- und Tiefpunkten umgekehrt. Die Höhe des “W”s ist in der Regel das nächste Kursziel.

Chartanalyse_Charttechnik_Formation_Double_Top_doppeltes_Hoch_M-Formation

M-FORMATION (DOUBLE TOP – DOPPELTES HOCH)

Die “M”-Formation ist im Prinzip die umgekehrte Version der W-Formation. Bei der M-Formation, die auch Double Top oder Doppeltes Hoch genannt wird, kehrt sich durch dieses Kursmuster der bislang vorherrschende Aufwärtstrend in einen Abwärtstrend um. Das bisherige Marktmuster von steigenden Hoch- und Tiefpunkten wird somit gebrochen, da der Chart keine neuen Hochs und dafür neue tiefere Tiefs bildet. Auch hier besteht in umgekehrter Weise zur W-Formation die Gefahr in einem intakten Aufwärtstrends stets und ständig überalle “Trendwendeformationen” zu sehen und somit Shortpositionen gegen den Trend aufzubauen. Trendwenden im “Vorfeld” perfekt zu treffen ist sehr schwierig und es ist wesentlich einfacher, in intakter Trendrichtung zu agieren. Viele machen den Fehler sich nur auf “Trendwenden” zu konzentrieren, um möglichst “gute” Einstiegspunkte zu “erwischen”. Das geht in der Regel immer gegen den Trend und führt häufig zu Verlusten. Die Höhe des “M”s ist in der Regel das nächste Kursziel.

Kursformation: (inverse) SKS (Schulter-Kopf-Schulter)

Chartanalyse_Charttechnik_Formation_Inverse_SKS_Theorie_Praxis

BULLISCHE (INVERSE) SKS-FORMATION

Die inverse Schulter-Kopf-Schulter Formation ist neben der bullischen W-Formation ein häufiges Trendwendesignal. Seltener tritt Sie als Trendfortsetzungsformation auf. Verkürzend formuliert handelt es sich bei der inversen SKS-Formation um eine Umkehrung des “1-2-3-Musters”. Befand sich der Kurs vorher ein einem nach unten ausgeprägten Trend, dreht die inverse SKS diese “Eigenschaft” in ein steigendes Muster. Teilweise sind die bullischen inversen SKS-Formationen abwärtsgeneigt. Das muss allerdings nicht zwingend eine Bedingung darstellen. Die Höhe der SKS (also vom Hochpunkt(Kopf) bis zur Nackenlinie) stellt beim Ausbruch das nächste Kursziel dar.

Erweiterungskurs: Video 02 – SKS-Formation [HD]

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Chartanalyse_Charttechnik_Formation_SKS_Theorie_Praxis

BÄRISCHE SKS-FORMATION

Während die inverse SKS ein bullisches Trendwendesignal darstellt, tritt die “normale” SKS-Formation in Aufwärtstrends auf und beendet diesen somit. Es handelt sich bei der bärischen SKS um ein bärisches Trendwendesignal. Seltener tauchen diese Formationen als Trendfortsetzungsformationen auf. Die Distanz vom Hochpunkt(Kopf) bis zur Nackenlinie gemessen, ergibt das nächste Kursziel nach dem Durchbruch der Nackenlinie. Die Gefahr bei der “Interpretation” beider SKS-Formationen ist das “Suchen” nach dieser. Oftmals wird hinter jeder Bewegung eine mögliche SKS vermutet, was zur Folge hat, dass man sich gegen den vorherrschenden Trend positioniert. Eine SKS ist am leichtesten zu traden, wenn diese offensichtlich schon ausgelöst worden ist und gerader der Pullback an die Nackenlinie erfolgt.

Gleitende Durchschnitte (Moving Averages)

Chartanalyse_Charttechnik_Gleitende_Durchschnitte_1

GLEITENDE DURCHSCHNITTE

Gleitende Durchschnitte sind Trendfolgeindikatoren, die bestimmte Durchschnitte der aktuellen Zeiteinheit als Linie anzeigen. Kurzum wird der Durschnitt der letzten 10,20, 50 oder 200 Perioden der gewählten Zeiteinheit bestimmt. So entsteht eine fortlaufende Linie. Man spricht auch von “dynamischen” Trendlinien. Bei der Berechnung gibt es verschiedene Methoden. Meistens werden vorrangig die EMA (exponential moving Average – exponentiell gleitende Durchschnitt) und die SMA (simple moving average – einfacher gleitender Durchschnitt) verwendet. Mehr zum Thema hier:

Traden lernen: Video 4 – Gleitende Durchschnitte / Trendlinien [HD]

http://www.youtube.com/watch?v=B4ssrmnoMFQ

Warum man Gleitende Durchschnitte benutzen sollte! [HD]

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Chartanalyse_Charttechnik_Gleitende_Durchschnitte_mit_Indikatoren

GLEITENDE DURCHSCHNITTE MIT INDIKATOREN

In Seitwärtsmärkten oszillieren die Kurse meistens um die EMAS, wodurch Fehlsignale entstehen. Ein solider Trend, egal ob nun abwärts- oder aufwärtsgerichtet, sollte für eine klare Signallage vorhanden sein. Interessant kann die Kombination aus EMAS/SMAS und/oder Indikatoren und Oszillatoren werden. Mehr dazu auch hier:

Handelssysteme: Strategie 03 – EMAs [HD]

http://www.youtube.com/watch?v=yWEpvL00ouo

Handelssysteme: Strategie 04 – Momentum [HD]

http://www.youtube.com/watch?v=SyhWu-GMZew

Fibonacci Retracements

Chartanalyse_Charttechnik_Fibonacci_Retracements

FIBONACCI RETRACEMENTS

Ein Kurs, unabhängig davon ob es sich um einen Wechsel-, Aktien- oder Rohstoffkurs handelt, entsteht bzw. setzt sich aus Bewegung und Korrektur zusammen. Dabei fällt auf, dass Bewegungen oft systematisch um einen gewissen prozentualen Wert korrigieren. Wichtige “Retracements” sind: 23,6% – 38,2% – 50% – 61,8% und 76,4% (bzw. 78,6%).

Traden lernen: Video 6 – Fibonacci Retracements [HD]

http://www.youtube.com/watch?v=5YptCg7BTds

Erweiterungskurs: Video 05 – Fibonacci [HD]

http://www.youtube.com/watch?v=FINpa4Seb04

Indikatoren & Oszillatoren

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OSZILLATOREN UND INDIKATOREN

Technische Indikatoren gehören zum Gebiet der Chartanalyse und sind mathematische bzw. statistische Berechnungen basierend auf Preis, Zeit und Volumen. Während hingegen z.B. charttechnische Kursformationen teilweise viel Spielraum zur Interpretation bieten, definieren Indikatoren “Signale” exakter.

Traden lernen: Video 9 – Indikatoren & Oszillatoren [HD]

http://www.youtube.com/watch?v=RlEUqvtLtfE

Erweiterungskurs: Video 07 – Indikatoren & Divergenzen [HD]

http://www.youtube.com/watch?v=FINpa4Seb04